Quartier will Lärmschutzwand

Laute Züge, Autobahnlärm und nun auch noch die Cityring-Baustelle. Zu viel fürs Quartier. Es sendet einen Hilferuf.

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Marco Korner, Präsident des Luegisland-Quartierverein. (Bild: Remo Nägeli/ Neue LZ)

Marco Korner, Präsident des Luegisland-Quartierverein. (Bild: Remo Nägeli/ Neue LZ)

Beim Quartier Luegisland oberhalb der St.Karlistrasse liegen die Nerven blank. Zum permanenten Lärm der letzten Jahre – durch die Autobahn, laute Züge und Sirenen von Polizeiautos – kommt seit diesem Mai der Baukrach auf den Sentibrücken hinzu. Das Hauptproblem sei, dass die Arbeiten nie aufhören würden. «Von morgens um 7 Uhr bis Mitternacht wird gefräst, gehämmert und mit Hochdruckmaschinen Beton weggespitzt», sagt Quartiervereinspräsident Marco Korner.

Entsprechend massiv seien die Klagen aus der Bevölkerung. Der Quartierverein hat nun seinen Unmut in ein Schreiben gepackt. «Hilfe, wir können nicht mehr», heisst es dort, adressiert an städtische und nationale Politiker. Angehängt die Forderung nach Massnahmen wie eine Lärmschutzwand. Dafür sei es zu spät, meint Cityring-Projektleiter Franz Koch. «Das macht fast keinen Sinn mehr, da die lärmintensivsten Arbeiten vorbei sind.» Trotzdem werde er sich mit Vertretern des Quartiervereins treffen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. .

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.