Quidditch: So geht das Spiel

Drucken
Teilen

Regeln Eine Quidditch-Mannschaft besteht aus sieben Spielern. Die Teams sind gemischtgeschlechtlich. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu erzielen. Die «Jäger» versuchen den «Quaffel», einen aufgepumpten Volleyball, möglichst oft durch drei Ringe der gegnerischen Mannschaft zu werfen. Der «Hüter» ist bemüht, dies zu verhindern.

Es geht oft zu und her wie bei einem Rugbyspiel. Zudem hat jede Mannschaft zwei «Treiber». Wenn diese die Gegner mit den «Klatschern», Völkerball-Bällen, abschiessen, können sie einen Spieler für kurze Zeit vom Spiel ausschliessen. Die Spieler müssen auf ihrem Besen, einer Kunststoffstange, reiten. Fällt einer herunter – nimmt er den Besen zwischen den Beinen hervor – oder trifft ihn ein «Klatscher», so muss er einen der Ringe seines Teams berühren und kann erst danach wieder auf den Besen steigen.

Ist der «Schnatz» gefangen, ist das Spiel vorbei

Im Buch und im Film hat Harry Potter die Position des «Suchers». Dessen Aufgabe ist es, ­einen kleinen goldenen Ball zu fangen. Ist dieser «goldene Schnatz» gefangen, ist das Spiel zu Ende. Im Quidditch-Spiel für echte Menschen taucht nach 18 Minuten eine neutrale Person auf, die den «Schnatz» (einen Tennisball eingehüllt in einen Strumpf) hinten an der Hose trägt. Zwei «Sucher» versuchen dann jeweils für ihre Mannschaft, ähnlich wie beim «Fuchsfangis», den Schnatz zu fangen. Passiert dies, ist das Spiel zu Ende. Jene Mannschaft, die bis dahin am meisten Punkte gemacht hat, gewinnt. Quiddittich ist ein komplexes Spiel und wurde 2005 von Studenten in den USA ins Leben gerufen. Dort wurde auch ein Regelwerk erstellt, es umfasst 200 Seiten. (red)