RADIOEMPFANG: Beromünster ist im digitalen Funkloch

Ironie des Schicksals: Rund um den abgeschalteten Landessender ist der digitale Empfang mässig. Und Regionalnachrichten gibts digital gar nicht.

Drucken
Teilen
Nicht der Landessender ist am Empfangsloch, sondern die hügelige Landschaft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Nicht der Landessender ist am Empfangsloch, sondern die hügelige Landschaft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

«Ich habe fünf Beschwerdeanrufe gekriegt von Bewohnern», sagt Kilian Pfister, Leiter Technik und Betrieb der Gemeinschaftsantennen in Beromünster. «Sie haben sich ein digitales Radiogerät zugelegt, erhalten zu Hause jedoch sehr schlechten oder gar keinen Empfang.» Am 28. Dezember wurde die legendäre Sendeanlage abgeschaltet. Seither sendet der Turm das Programm der DRS-Musikwelle nicht mehr, ist aber über DAB-System (Digital Audio Broadcasting) empfangbar.

Ironischerweise ist aber gerade rund um den Sendeturm der digitale Empfang nur mässig. Gemäss Kilian Pfister liegt das Problem vor allem im Dorfkern Beromünster. Die Feldstärke des Signals sei für einen einwandfreien Empfang zum Teil viel zu schwach, erklärt er. Wieviele Haushalte insgesamt ohne digitalen Empfang auskommen müssen, sei schwierig zu ermitteln. Für den Fachmann ist die mässige Empfangsleistung in Beromünster «schon ein bisschen peinlich».

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.