RADIOLOGIE: Luzern und Nottwil rücken näher zusammen

Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil (SPZ) und das Luzerner Kantonsspital (LUKS) spannen in der Radiologie zusammen. Über eine gemeinsame Firma haben sie einen Magnetresonanz-Tomographen (MRT) angeschafft.

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Ein Magnetresonanz-Tomograph. (Bild pd)

Ein Magnetresonanz-Tomograph. (Bild pd)

Die beiden Spitäler informierten am Dienstag über den Schulterschluss in der Radiologie. Dazu wurde die Radiologie Luzern Land (RALULA) gegründet, an der SPZ und LUKS je 50 Prozent der Aktien halten. RALULA ist Teil der im April bekanntgegebenen Zusammenarbeit der beiden Spitäler, der ersten Private Public Partnership (PPP) im Schweizer Gesundheitswesen.

Die RALULA hat einen MRT der neusten Generation mit einer Feldstärke von 3.0 Tesla angeschafft. Dieser steht erst seit einigen Tagen im Kantonsspital in Sursee im Einsatz. Davon erhofft man sich eine bessere Auslastung des Gerätes und eine schnellere Rentabilisierung der Investitionen.

Schneller und günstiger
Daneben wollen LUKS und SPZ das Dienstleistungs-Angebot in Sachen Radiologie verbessern. Hauptziel sei es, die Patienten der Luzerner Landschaft bei gleichbleibender Qualität schneller und günstiger zu betreuen, heisst es in der Medienmitteilung.

Operative Leiter sind Chefarzt Markus Berger vom SPZ und Co- Chefarzt Christian Blumer vom LUKS Luzern Sursee. Der Verwaltungsrat setzt sich aus je zwei Vertretern beider Spitäler zusammen.

sda