Radsport-Exoten messen sich auf dem Inseli

Beim zweiten Cycle Contest drehte sich während drei Tagen auf dem Inseli in Luzern alles ums Thema Radsport. Über 1000 Schaulustige konnten sich drei exotische Zweirad-Varianten für einmal etwas genauer ansehen.

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Unterwegs auf dem Trial-Parcours. (Bild: zvg)

Unterwegs auf dem Trial-Parcours. (Bild: zvg)

Am Cycle Contest vom Freitag bis am Sonntag auf dem Inseli in Luzern standen drei aussergewöhnliche Radsportarten im Vordergrund: Trickcyling(auf Deutsch Kunstradfahren) ist eigentlich  Kunstturnen auf dem Velo, beim Cycleballwird mit den Rädern ein Ball gedribbelt und geschossen und im Trialspringen die Velos möglichst schnell durch einen Hindernis-Parcours, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren.

Ziel des Anlasses war laut Medienmitteilung der Veranstalter, die exotischen Sportarten nach draussen zu bringen und einem breiten Publikum zu präsentieren. Das OK-Team lud auch internationale Teams ein, ihrem Ruf folgten Sportler aus Ungarn, Deutschland, Österreich und Frankreich. Unter den Athleten befanden sich Schweizer Meister, Ungarische Meister, Europameister sowie Weltmeister.

Auf dem Mini-Velodrome. (Bild: ZVG)
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Cycleball (Bild: ZVG)
Das Inseli wurde zum Mekka der exotischen Radsportler. (Bild: ZVG)
Trial (Bild: ZVG)
Trickcyling (Bild: ZVG)

Auf dem Mini-Velodrome. (Bild: ZVG)

Nicht wenige landen im See

Unter dem Mantel des Cycle Contests fanden auf dem Inseli zudem die Trial-Schweizermeisterschaften statt. Um die sechs Parcours rund um das Seebecken zu bauen, wurden Baumstämme und Felsen mit dem Kran ins Wasser gehievt – und nicht wenige Biker landeten während ihres Laufes im See. Auf Land mussten die Sportler über Traktorreifen und Baugerüste springen.

Wegen des regnerischen Wetters am Freitag waren eher wenig Zuschauer vor Ort, am Samstag jedoch füllte sich das Inseli im Verlauf des Tages immer mehr. Etliche probierten auch das einzige Mini-Velodrome in der Schweiz aus, welches extra auf dem Inseli aufgabaut worden war.

pd/bep

Ranglisten:

Trial Juniors 20“1. David Bonzon, Froideville 2. Lucien Leiser, Courroux 3. Brian Allaman, Marnand

Trial Elite 20“ 1. Loris Braun, Bourrignon 2. Jérome Chapuis, Champvent 3. Pascal Benaglia, Biasca

Cycleball 1. Höchst 1 – Österreich (Markus Bröll und Patrick Schnetzer (Weltmeister)) 2. Winterthur – Schweiz (Marcel Waldispühl, Pit Jiricek) 3. Waldrems – Deutschland (Marcel Schüle und Björn Bootsmann (Europameister))

Trickcycling 1. Martin Schön, Ungarn 2. Nathalie Walter, Löningen (Schweiz) 3. Seraina Weibel, Pfungen (Schweiz)