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Rainer Gemeinderat wieder komplett: FDP-Mann Hubert Rigert ist gewählt

In Rain ist die Exekutive mit der stillen Wahl wieder komplett. In Aesch und Hohenrain kommt es dagegen zu Kampfwahlen.
Ernesto Piazza
Das Gemeindehaus wird künftig mit zum beruflichen Umfeld von Hubert Rigert (FDP) gehören. (Bild: Dominik Wunderli, Rain, 6. Mai 2019)

Das Gemeindehaus wird künftig mit zum beruflichen Umfeld von Hubert Rigert (FDP) gehören. (Bild: Dominik Wunderli, Rain, 6. Mai 2019)

Das Rennen um den noch vakanten Sitz im Rainer Gemeinderat ist entschieden. Da bis am Montagmittag nur ein Vorschlag einging, ist der von der FDP nominierte Hubert Rigert für den Rest der Legislatur 2016 bis 2020 in stiller Wahl gewählt. Dies immer unter der Voraussetzung, es wird innerhalb der 10-tägigen Frist keine Beschwerde eingereicht. Damit ist die FDP wieder in der Rainer Exekutive vertreten. Neben dem 49-Jährigen gehören ihr weiter die CVP-Mitglieder Oskar Berli (Präsident), Markus Wyss und Helen Aregger sowie die Parteilose Judith Galliker an.

Hubert Rigert, FDP Rain

Hubert Rigert, FDP Rain

«Hubert Rigert kann einen ausgezeichneten Leistungsausweis vorweisen und als gebürtiger Rainer hat er eine bemerkenswerte Vernetzung in der Gemeinde», schreibt die FDP in einer Mitteilung. Der verheiratete Familienvater (zwei Kinder) ist aktuell noch Mitglied des Urnenbüros. Diese Funktion gibt er mit der Wahl in den Gemeinderat ab. Zudem war er in diversen Kommissionen vertreten und hat bei der Musikgesellschaft Harmonie Rain das Amt des Vizepräsidenten inne. Er bringe als Verkehrsexperte beim Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern für Führer- und Fahrzeugprüfungen und als Ausbildungskoordinator der Verkehrsexperten fundierte Erfahrungen in verschiedenen Bereichen – und zwar über die Gemeindegrenzen hinweg – mit, so die FDP weiter.

Lösung finden für Thema Unterhaltsgenossenschaft

Rigert zu seiner neuen Herausforderung:

«Ich freue mich auf die spannende Aufgabe, die aber auch viel Verantwortung mit sich bringt.»

Vom neuen Gemeindepräsidenten Oskar Berli dürfte er das Ressort Infrastruktur übernehmen und dieses offiziell mit einem 25-Prozent-Pensum ausüben. Eines seiner Ziele sei es, das seit Jahren ungelöste Thema Unterhaltsgenossenschaft einer «tragfähigen Lösung zuzuführen». Des Weiteren kommt es in der Gemeinde Rain zu Auf- und Auszonungen. Zudem steht der Turnhallenneubau und die Erweiterung des Schulraums auf der Agenda des neuen Ressortleiters Infrastruktur.

Für FDP-Ortsparteipräsident Markus Bucher ist er «eine perfekte Lösung». Und mit Blick auf die Gesamterneuerungswahlen vom Frühling und einem eventuellen zweiten Sitz sagt er: «Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, werden wir versuchen, sie zu packen.»

In Hohenrain steigt ein SVP-Kantonsrat ins Rennen

In Aesch bewerben sich mit Beata Frischkopf und Gabriela Rust (beide CVP) sowie Marianne Lütolf (SVP) gleich drei Frauen um den Sitz von Gemeinderat René Mettler (parteilos). Der Ressortleiter öffentliche Sicherheit ist zurückgetreten, weil er seit Anfang Jahr eine Versicherungsagentur führt.

In Hohenrain hat die CVP Alfons Knüsel für den demissionierenden Gemeindepräsidenten Herbert Schmid nominiert. Für die SVP steigt Ratsvizepräsident und Kantonsrat Fredy Winiger ins Rennen. Beide Kampfwahlen finden am 20. Oktober statt.

Stille Wahlen in drei Gemeinden

In Römerswil kommt es sowohl bei der Bildungskommission wie auch im Urnenbüro zu stillen Wahlen. Bei der Bildung ersetzt Vreni Zurfluh (CVP) Luzia Duss Feer (ebenfalls CVP). Im Urnenbüro nehmen Lukas Amrein (CVP) und Yvonne Wettstein (SVP) neu Einsitz. Dort lösen sie Irene Wicki-Burkard (CVP) und Irma Eiholzer-Leu (SVP) ab. Stille Wahlen zum Zweiten in der Gemeinde Hitzkirch: Der in Gelfingen wohnhafte Treuhänder und Dozent Jonathan Maurer nimmt neu Einsitz in die Controllingkommission. Und stille Wahlen zum Dritten in Wauwil: Nachdem das CVP-Mitglied Alwin Roos aufgrund seines Einzugs in den Gemeinderat als Mitglied der Bürgerrechtskommission zurückgetreten war, übernimmt Chantal Amrein (ebenfalls CVP) seine Nachfolge. (ep)

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