RATHAUSEN: Erlebniszentrum soll Zehntausende begeistern

Das Erlebniszentrum Paradrom in Rathausen lässt das Thema Behinderungen spielerisch erleben. In die Realisierung dieses Projekts werden rund 22 Millionen Franken investiert.

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So hätte der Eingang zum Paradrom aussehen sollen. (Bild pd)

So hätte der Eingang zum Paradrom aussehen sollen. (Bild pd)

«Wir wollen mit Paradrom einen Ort schaffen, der auf aussergewöhnliche Art Begegnungen zwischen Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen ermöglicht», sagte Nationalrat Pius Segmüller an der Medienkonferenz vom Donnerstag. Segmüller ist Präsident des Vereins Kloster Rathausen, der das Paradrom plant und baut. Das Paradrom soll ab 2013 jährlich zehntausende Besucher anziehen. Kernstück wird ein Erlebnisparcours. In verschiedenen Räumen können in Gruppen oder einzeln knifflige Aufgaben bewältigt werden. Realisiert wird das Projekt in der denkmalgeschützten Anlage des ehemaligen Klosters Rathausen

In die Realisierung von Paradrom und den Erhalt der 760-jährigen Klosteranlage werden in den nächsten Jahren rund 22 Millionen Franken investiert. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat im Sommer 2009 zugesagt, das Projekt mit insgesamt maximal 7 Millionen Franken zu unterstützen.

Auf Einladung wird nun ein Architekturwettbewerb veranstaltet. Für die teilnehmenden Architektenteams gilt es, die Aufgabe zu lösen, in der historischen Klosteranlage das neuartige Ausstellungskonzept unterzubringen. Organisiert wird der Wettbewerb vom Luzerner Büro für Bauökonomie.

zim