RATHAUSEN: Wurde Tod durch Ertrinken vorgeschoben?

Eine Gruppe ehemaliger Rathausen-Kinder hat sich in Luzern getroffen. Dabei erinnert sich ein Mann an einen weiteren tragischen Fall mit Todesfolge.

Drucken
Teilen
Das Kinderheim Rathausen im 20. Jahrhundert. (Archivbild Hans Eichenberger/Staatsarchiv Luzern)

Das Kinderheim Rathausen im 20. Jahrhundert. (Archivbild Hans Eichenberger/Staatsarchiv Luzern)

Bei einer Zusammenkunft von ehemaligen Bewohnern des Kinderheims Rathausen äusserten sich am Sonntag weitere Personen zu den Geschehnissen im ehemaligen Heim. Ein 77-jähriger Mann und eine 75-jährige Frau halten fest, es habe damals «unzählige Vertuschungen» gegeben. Der 77-Jährige bringt einen weiteren Fall ans Licht: Er zweifelt einen angeblichen Ertrinkungstod eines Mädchens an: «Es kursierten verschiedene Versionen darüber, was genau passiert ist.»

Der 75-Jährigen bedeuten die Zusammenkünfte mit früheren Kameraden viel. Dabei gehe es in erster Linie darum, Zeit miteinander zu verbringen. Dass sich die Medien für die Vorfälle interessieren, dafür hat sie zwar Verständnis. «Für mich persönlich ist es aber immer noch sehr schmerzhaft, diese Dinge zu erzählen.»

Auch diesen Fall wird die Luzerner Regierung bei der angekündigten Aufarbeitung mit einbeziehen müssen.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.