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RAUBKOPIEN: Microsoft klagt gegen Luzerner PC-Händler

Ein 59-Jähriger Luzerner soll rund 30 Computer mit Office-Software verkaufte haben, ohne eine dazugehörige Lizenz zu besitzen. Aufgeflogen ist der Schwindel durch einen Testkäufer.
Teil einer «Office Professional 2007»-Verpackung. Das Programm kostet im Handel rund 1000 Franken. (Bild pd)

Teil einer «Office Professional 2007»-Verpackung. Das Programm kostet im Handel rund 1000 Franken. (Bild pd)

Dieser hatte 2006 während eines Sonderverkaufs im Geschäft des Angeklagten die Raubkopien entdeckt. Im Juni 2008 hat das Amtsgericht Sursee den Mann wegen gewerbsmässiger Widerhandlung gegen das Markenschutzgesetz, gegen das Urhebergesetz sowie mehrfacher Widerhandlung gegen das Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb verurteilt. Zudem wurden ihm eine Busse von 1000 Franken und eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 70 Franken aufgebrummt. Der Computerhändler hat dagegen Berufung eingelegt.

Am (gestrigen) Dienstag stand er vor dem Luzerner Obergericht. Der Verteidiger sagte vor Gericht, dass in Wahrheit nur der Testkäufer eine Office-Raubkopie erworben habe. Alle anderen Kunden hätten schriftlich erklärt, eine Lizenz zu besitzen. «Der Computerhändler verschenkt etwas, das ihm nicht gehört», sagte der Anwalt der Microsoft Corporation. «Und das hat er in der ersten Einvernahme auch so zugegeben.»

Harry Tresch/Neue LZ

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