RAUBÜBERFALL: Bei Strassensperre in Willisau war Endstation

Die Polizei hat in Willisau nach einer längeren Verfolgungsjagd in der Nacht auf Mittwoch vier junge Männer gestellt. Diese hatten zuvor im Kanton Bern einen bewaffneten Raubüberfall verübt.

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Szene einer Übung an der Polizeischule Hitzkirch. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Szene einer Übung an der Polizeischule Hitzkirch. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Drei der vier Männer bedrohten kurz vor Mitternacht im Restaurant Bahnhof in Wynigen die Anwesenden mit Faustfeuerwaffen und einem Gewehr und verlangten Geld, wie die Berner Untersuchungsbehörden mitteilten. Mit der Beute verliessen sie das Lokal und flüchteten in einem Auto, in dem der Vierte auf sie wartete. Auf der Flucht Richtung Langenthal entdeckte eine alarmierte Polizeipatrouille das Auto und nahm die Verfolgung auf. Trotz mehrfacher Aufforderung anzuhalten, fuhren die Männer weiter Richtung Luzern.

Nägel bereiteten der Flucht ein Ende
In Willisau hatte die Luzerner Kantonspolizei aber inzwischen eine Strassensperre errichtet, die die Flucht beendete. Nachdem das Fluchtauto die Nagelgurte überfahren hatte, konnten die Polizeipatrouillen aus Bern und Luzern das Auto anhalten und die vier Männer festnehmen.

Es handelt sich um Staatsangehörige aus dem Kongo, Angola und Österreich im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Weitere Ermittlungen sind im Gang. Laut Polizei dürften die Täter auf der Flucht eine Waffe und die Beute weggeworfen haben.

ap