RAUCHVERBOT: Altersheime haben Probleme mit Rauchverbot

Altersheime wollen ihren Bewohnern das Rauchen nicht verbieten. Erlauben dürfen sie es nach dem Gesetz aber nicht mehr – es sei denn, sie haben ein Fumoir.

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Emil Lang im Fumoir des Altersheims Fläckematte in Rothenburg. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Emil Lang im Fumoir des Altersheims Fläckematte in Rothenburg. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Beizer, die ihren Gästen das Rauchen im Restaurant ermöglichen wollen, brauchen seit dem 1. Mai ein Fumoir. Auch in Alters- und Pflegeheimen gibt es langjährige Raucher. Für die betagten und oftmals auch gesundheitlich beeinträchtigten Menschen kündigt sich spätestens nach dem Sommer ein Problem an. «Alte Menschen kann man bei kalten Temperaturen nicht einfach hinausschicken, um zu rauchen», erklärt Cati Hürlimann, Leiterin des Betagtenzentrums Rosenberg in der Stadt Luzern.

Faktisch müssten alle Heime, in denen geraucht wird, bereits über ein abgetrenntes, belüftetes Fumoir verfügen. Noldi Hess vom Dachverband der Luzerner Alters- und Pflegeheimen LAK, kennt das Dilemma. «Viele können sich ein Fumoir gar nicht leisten». Im Luzerner Betagtenzentrum Rosenberg etwa rauchen die Bewohner noch immer im Foyer, da es nirgends Platz für ein Fumoir gibt.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.