RAUCHVERBOT: Es gibt eine Anfrageflut für Raucherbeizen

Ab 1. Mai gilt im Kanton Luzern das Rauchverbot. Doch in vielen Beizen darf weitergequalmt werden. Viele Anfragen sind bei der Luzerner Polizei noch hängig.

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Ab 1. Mai ist Rauchen in Luzerner Restaurants nicht mehr erlaubt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ab 1. Mai ist Rauchen in Luzerner Restaurants nicht mehr erlaubt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bislang hat im Kanton Luzern die Abteilung Gastgewerbe und Gewerbepolizei 30 Ausnahmebewilligungen für Raucherlokale erteilt. «Aber wir haben Dutzende weitere Anfragen», sagt Arthur Wolfisberg, Leiter der Gastgewerbe- und Gewerbepolizei. Rund jedes vierte Gesuch wird abgelehnt, meist weil die Lokale zu gross sind.

Ab dem 1. Mai ist Rauchen in allen geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen verboten. Allerdings sind auch Ausnahmen möglich: Kleine Lokale können sich die Bewilligung zum Raucherlokal geben lassen, grössere Lokale können Fumoirs einrichten. Bis 1. Mai wird es laut Wolfisberg wohl noch hängige Gesuche geben. Bei hängigem Gesuch gilt für die Betriebe das Rauchverbot.

Die Polizei wird über die Einhaltung des Rauchverbots wachen. Betriebe, die sich nicht an das Verbot halten, können mit bis zu 1000 Franken gebüsst werden.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.