RAUCHVERBOT: Unterschiedliche Reaktionen auf Rauchverbot

Am Samstag war der erste rauchfreie Bar- und Beizenabend. Ein Augenschein in Luzern zeigt: Die meisten nehmens gelassen. Einige regen sich aber gehörig auf.

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Martine Chiquet aus Luzern beim Rauchen vor der Bar «Zum Storchen» am Kornmarkt. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Martine Chiquet aus Luzern beim Rauchen vor der Bar «Zum Storchen» am Kornmarkt. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Beim abendlichen Rundgang durch die Luzerner Altstadt ist es regnerisch. Trotzdem sind augenfällig viele Sonnenschirme und -storen vor den Restaurants und Bars geöffnet – und die Raucher sehen draussen, unter den Schirmen, und diskutieren über Sinn und Unsinn des neuen Gesetzesartikels.

«Ich finds ganz in Ordnung, dass man nun draussen rauchen muss», sagt Stefanie Heimo. «Mich regte es bisher nämlich auf, dass meine Haare und die Kleider nach dem Ausgang immer so gestunken haben.» Allerdings sei sie gespannt, wie es von nun an in den Clubs wohl riechen werde. Auch Martine Chiquet steht draussen. Rauchend. Und wenig erfreut. «Ich finde dieses Gesetz eine Bevormundung der Bevölkerung», sagt sie.

Bei der Polizei wird man das neue Gesetz durchsetzen. Das heisst: Ab sofort müssen Beizer, bei denen unrechtmässig weitergeraucht wird, mit einer Anzeige rechnen.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.