RAUM WIGGERTAL: Zweites «Nottwil» für Hirnverletzte ist geplant

Schon in zwei Jahren soll in der Schweiz das erste Heim für Hirnverletzte eröffnet werden. Hinter der Idee steht ein Luzerner.

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Die Ideengeber und der Stiftungsratspräsident (von links): Amanda Huber, Michel Bätscher und Adrian Strütt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Ideengeber und der Stiftungsratspräsident (von links): Amanda Huber, Michel Bätscher und Adrian Strütt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Zeitplan ist ambitiös, die Herausforderung gross: Bereits in eineinhalb bis zwei Jahren soll im Raum Zofingen/Oberaargau/Wiggertal ein Spezialheim für 70 Patienten mit Hirnverletzung seine Tore öffnen. Angestossen haben das Projekt, dem das Paraplegikerzentrum in Nottwil als Vorbild dient, der 37-jährige ehemalige Banker Michel Bätscher und seine Lebenspartnerin Amanda Huber (34) aus dem luzernischen Ballwil. Voranbringen soll das Projekt die im Januar neu gegründete Stiftung Pro Integral. In dieser nehmen renommierte Mediziner wie der Luzerner Neuropsychologe Peter Bucher oder der Zürcher Akutmediziner Reto Stocker Einsitz.

Ein solches Heim für Hirnverletzte wäre ein Novum in der Schweiz. Bis anhin mussten Betroffene unter anderem in Alters- und Pflegeheimen betreut werden. Die Initianten rechnen mit Startkosten von 25 Millionen Franken und jährlichen Betriebskosten von 11 Millionen Franken. Diverse Geldgeber hätten ihr Interesse angemeldet, lassen die Stiftungsräte verlauten.

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.