Raumnot macht Schulen zu schaffen

Auch wenn der Platz und das Geld fehlen: Ab kommendem Jahr müssen alle Schulen in Luzern Tagesstrukturen anbieten.

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Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Luzerner Gemeinden stecken in einem Dilemma. Das Geld ist oft knapp, und doch müssen sie ab dem kommenden Jahr in den Schulen eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung anbieten. Dazu gehören unter anderem betreute Mittagstische. So hat zum Beispiel die Stadt Luzern grosse Mühe, der Nachfrage an Betreuungsplätzen nachzukommen (wir berichteten am 31. Mai). Es fehlt schlicht das Geld. Gemäss dem Stadtrat fehlen zirka 30 Frühmorgenplätze, 110 Mittagstische und 90 Plätze in den Nachmittagselementen.

Gemäss Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern, haben vor allem jene Gemeinden Mühe, genügend Betreuungsplätze zusätzlich anzubieten, die bereits solche Angebote haben. «Wenn Familien wissen, dass es solche Möglichkeiten gibt, werden sie auch rege genutzt, so zum Beispiel in der Stadt Luzern», sagt Vincent.

Andreas Bättig

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