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RAUMPLANUNG: Gemeindeinitiative fordert überdeckte Kantonsstrasse in Ebikon

Die Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon soll vom Verkehr entlastet und aufgewertet werden. Und zwar, indem die vierspurige Kantonsstrasse durchs Dorfzentrum überdacht wird. Die Sammelfrist für eine entsprechende Gemeindeinitiative läuft bis am 3. April.
Auch hier in Ebikon bei der Ladengasse dürften bis 2019 Fahrleitungen hängen. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Auch hier in Ebikon bei der Ladengasse dürften bis 2019 Fahrleitungen hängen. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Initiative «Ebikon lebt» fordert den Ebikoner Gemeinderat auf, die Grundlagen für die technische Machbarkeit der überdachten Kantonsstrasse, eine Kostenschätzung mit Finanzierungskonzept und eine Mehrwerterechnung für die betroffenen Grundstücke zu erarbeiten. Die privaten Initianten stellten am Montag ihr Begehren vor.

Seit gut eineinhalb Jahren liege die Idee einer überdeckten Kantonsstrasse vor, schreibt das Initiativkomitee. Das Co-Präsidium besteht aus Alex Fischer, Geschäftsleiter der UD Meiden AG und Mitglied der Bildungskommission, Joachim Walker, Kadermitglied der Schindler Holding AG und Urs Märchy vom Vorstand der Kulturgesellschaft und Mitglied des Gewerbe Rontal.

Erst Mitte Dezember 2017 habe der Gemeinderat den Faden aufgenommen und informiert, dass er eine Offerte für eine Machbarkeitsstudie einhole. «Weitere Schritte sind noch nicht ersichtlich», so die Initianten.

Nun wurden die Initianten selber aktiv und präsentierten am Montag eine konkrete Projektidee - ausgearbeitet von einem Architekten. Diese sieht vor, die Kantonsstrasse auf einer Länge von 275 Metern zu überdachen, damit die beiden Seiten des Dorfs zusammenwachsen und ein neues Zentrum entsteht. Das ganze Gebiet soll dann wie schon die Dorfstrasse zur Begegnungszone mit Tempo 20 gemacht werden. Die Kosten für die Überdachung und den Strassenbau schätzen die Initianten auf rund 20 Millionen Franken.

Ebikon soll so ein Zentrum ohne Verkehrslärm und Abgase, mehr Dorfleben, ein neues Image und bessere Lebensqualität erhalten.

Die Gemeindeinitiative kommt zustande, wenn sie von mindestens 300 Stimmberechtigten gültig unterzeichnet ist und dem Gemeinderat innert der Sammelfrist von 60 Tagen eingereicht wird, wie die Gemeinde auf ihrer Internetseite schreibt. (sda)

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