RAUMPLANUNG: Stiftung lehnt Ortsplanung Reiden weiter ab

Die Stiftung Landschaftsschutz (SL) bekämpft die von der Gemeinde vorgelegte Ortsplanung von Reiden weiterhin. Sie begründet dies damit, dass ihre Anliegen nicht aufgenommen worden seien.

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Sicht auf den Kirchturm in Reiden. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Sicht auf den Kirchturm in Reiden. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Gemeinde Reiden hatte die Gesamtrevision der Ortsplanung im Frühling ein erstes Mal aufgelegt. Die SL legte dagegen Einsprache ein, weil die Bauzonen überdimensioniert seien.

Die Gemeinde überarbeitete die Ortsplanungsrevision und legte sie nun erneut öffentlich auf. Die SL erhob erneut Einsprache. Die zweite Auflage sei sogar schlechter als die erste, teilte die Stiftung am Dienstag mit.

SL-Geschäftsleiter Raimund Rodewald sagte auf Anfrage, dass die zweite Auflage im Vergleich zur ersten tendenziell weniger Verdichtung vorsehe. Als Beispiel führte er den Lusberg an, wo eine Terrassenhauszone durch eine eingeschossige Wohnzone ersetzt worden sei.

Diese drei Hektaren grosse Einfamilienhauszone könne raumplanerisch nicht begründet werden, heisst es dazu in der Einsprache der SL. Die Stiftung hält fest, dass das Wiggertal landschaftlich bereits hochgradig gefährdet sei.

sda