Razzia bei Schindler nach tödlichem Liftunfall

Die japanische Polizei am Montag den Landessitz des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler in Tokio durchsucht. Grund ist der Unfall von vergangener Woche in einem Lift eines Hotels in Kanazawa, bei dem eine Putzfrau ums Leben gekommen ist.

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Firmengebäude der Schindler AG in Ebikon. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Firmengebäude der Schindler AG in Ebikon. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Barbara Schmidhauser, Konzernsprecherin von Schindler, bestätigte am Montag entsprechende Berichte japanischer Medien sowie der Online- Ausgabe der Tageszeitung «Blick». Gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte sie, dieses Vorgehen der Behörden sei in derartigen Fällen in Japan üblich. Schindler hatte bereits zuvor die vollumfängliche Unterstützung bei den Ermittlungsarbeiten zugesichert.

Schindler stand in der japanischen Öffentlichkeit während Jahren in der Kritik, als bei einem Unfall mit einem Schindler-Lift 2006 ein Jugendlicher ums Leben kam. Konstruktionsfehler konnten allerdings nicht nachgewiesen werden.

sda