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REAKTION: Demo: Jungfreisinnnige kritisieren die Stadt

Die Bewilligung der Anti-Wef-Demonstration in der Stadt Luzern «ist heikel und steht auf wackligen Beinen» – das finden die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern.
Szene einer Anti-Wef-Demonstration in Luzern im Januar 2006. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Szene einer Anti-Wef-Demonstration in Luzern im Januar 2006. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Die Jungfreisinnigen erwarten von der Luzerner Polizei die «knallharte Durchsetzung» der vereinbarten Regelungen, insbesondere des Vermummungsverbots, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zudem sollen die angefallenen Säuberungskosten den Organisatoren vollumfänglich in Rechnung gestellt werden.

Das Vorgehen der Stadt Luzern in dieser Sache sei «unprofessionell». In Anbetracht «zahlreicher gewalttätiger Demonstrationen der Vergangenheit» hätte diese die Bewilligung für den Anlass am (morgigen) Samstag nicht erteilen sollen – denn es bestünden Anzeichen, dass es zu Ausschreitungen kommen werde. Mit der Anti-Wef-Demonstration werde für die Stadt und die Bevölkerung kein Nutzen geschaffen, vielmehr handle man sich damit ein grosses Risiko ein.

scd

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