REAL MEAL: Schnell essen wird jetzt in Luzern gesund

Bald öffnet Burger King sein erstes Restaurant in Luzern. Nun will auch ein einheimischer Fast-Food-Anbieter mitmischen. Allerdings ohne Kebab und Co.

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Business Lunch: Real Meal möchte gesunden Fast Food anbieten. (Symbolbild Adrian Bär/Neue LZ)

Business Lunch: Real Meal möchte gesunden Fast Food anbieten. (Symbolbild Adrian Bär/Neue LZ)

Fast-Food-Restaurants, Schnellimbisse, Kebabbuden das Angebot für schnelles Essen ist in der Stadt Luzern bereits riesig. Und es wächst weiter: Nachdem der amerikanische Fast-Food-Riese Burger King Anfang Mai seine erste Luzerner Filiale für Herbst beim Bahnhof angekündigt hat, will sich nun auch der Fast-Food-Anbieter Real Meal aus Reussbühl mit drei Lokalen in Luzern niederlassen. Bisher betreibt Real Meal zwei Restaurants in Reussbühl und Zug.

Laut Gründer und Geschäftsführer Marco Zahnd soll das erste Luzerner Lokal am 15. August an der Pilatusstrasse eröffnet werden. Bisher war in diesem Lokal ein Möbelgeschäft eingemietet. Am 21. August soll ein zweites Lokal an der Zentralstrasse öffnen; in jenem Gebäude, das früher eine Garage war und einen Kiosk hatte. Gegenwärtig wird das Haus umgebaut, der Kiosk wird bleiben. Im Oktober wird ein drittes Lokal am Hirschenplatz in der Altstadt folgen: Real Meal übernimmt das Lokal der Martini-Stube, die gemäss Zahnd schliesst.

350 Quadratmeter Fläche und rund 170 Sitzplätze werden den Gästen an den drei Standorten insgesamt zur Verfügung stehen. Es werden rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. Über die Höhe der Investition gibt Zahnd keine Auskunft.

Gesund aber nicht billig
Bei Real Meal gibts ausschliesslich Frischprodukte –Burger, Pommes, Kebab oder Pizza sucht man auf der Karte vergebens. «Wir finden es wichtig, dass sich die Leute auch dann gesund ernähren können, wenn sie nur wenig Zeit haben», sagt Geschäftsführer Zahnd. Das Fleisch kommt aus Horw, Gemüse und Früchte stammen aus Bioanbau. Das Frische-Konzept hat seinen Preis: Ein Poulet-Orangen-Salat etwa kostet 9.50 Franken, ein Rotes Poulet-Curry mit Reis 15.50 Franken und die Sandwichs zwischen 6.50 und 9 Franken. «Ich weiss, dass wir es mit diesen Preisen nicht leicht haben werden», sagt Zahnd.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.