RECHNUNG 2013: Horw deutlich im Plus statt im Minus

Ausserordentliche Steuererträge haben die Einnahmen der Gemeinde Horw auch 2013 in die Höhe schnellen lassen. Anstelle eines budgetierten Defizits resultiert in der Rechnung ein Plus von 12 Millionen Franken. Die Bürger sollen für 2014 einen Steuerrabatt erhalten.

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Horw weist 2013 einen Gewinn von 12 Millionen Franken aus.

Horw weist 2013 einen Gewinn von 12 Millionen Franken aus.

Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Aufwand von 85,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 97,9 Millionen Franken, wie die Gemeinde Horw am Dienstag mitteilte. Budgetiert worden war ein Defizit von 1,4 Mio Franken. Die Ausgaben lagen 2,85 Prozent, die Einnahmen 19,25 Prozent über dem Budget.

Grund für die Mehreinnahmen sind höhere Steuererträge. Die Gemeinde nahm 47,9 Millionen Franken an ordentlichen Steuern ein – rund 12 Millionen Franken mehr als budgetiert. Zudem gingen wegen regen privaten Liegenschaftshandels 2,1 Millionen Franken mehr Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern ein als geplant.

Der Aufwand sei vor alle wegen zusätzlicher Abschreibungen für Abwasserpumpwerke und die Planung im Strassenbau über den Erwartungen gestiegen, heisst es in der Mitteilung.

Die Nettoinvestitionen fielen mit 7,4 Millionen Franken gut 5 Millionen Franken tiefer aus als geplant. Grund für die Differenz ist gemäss Mitteilung die Verschiebung etwa der Sanierung des Gemeindehauses auf Sommer 2014 und Verzögerungen aus rechtlichen Gründen beim Ausbau der St. Niklausenstrasse.

Vom Überschuss will der Gemeinderat 11 Millionen Franken in einen neu geschaffenen Steuerausgleichsfonds überweisen. Daraus sollen die Bürger für 2014 einen Steuerrabatt von einer Zwanzigstel Einheit erhalten. Mit dem Rest des Überschusses soll das Eigenkapital erhöht werden.

(sda)