«RED BULL ROAD RAGE»: Sie donnern mit 70 Stundenkilometern zu Tal

Wer ist schneller auf abfallender Strasse – mit Strassenreifen getunte Downhillbikes oder doch das klassische Rennrad? Die Entscheidung fällt dieses Jahr zwischen Rengg und Entlebuch.

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Szene von einem Red-Bull-Radrennen in den Pyrenäen. (Bild pd)

Szene von einem Red-Bull-Radrennen in den Pyrenäen. (Bild pd)

«Mit vier Haarnadeln, zwei Hufeisen und einem Hochgeschwindigkeitskilometer lockt die Westabfahrt Abfahrer aller Klassen und treibt Tritt- und Herzfrequenzen in ungeahnte Höhen», wie es einer Medienmitteilung von Red Bull heisst. Der Getränkhersteller organisiert neben dem Klippenspringen – einer der Stationen war im vergangenen September das urnerische Sisikon – und anderen Sportevents auch das «Road Rage», das am 24. Oktober zum zweiten Mal stattfindet, dieses Mal zwischen Rengg und Entlebuch. Es handelt sich dabei um zwei Kilometer lange Asphaltstrecke mit einem Gefälle von durchschnittlich zehn Prozent.

Jeder der maximal hundert Abfahrer jagt die zehn Kurven zuerst einmal allein gegen die Uhr hinunter. Die schnellsten 32, ohne Unterscheidung nach Geschlecht, treten dann in Viererläufen in die Pedale. Die zwei Schnelleren qualifizieren sich für die nächste Runde. Die letzten 4 Zweirad-Sportler machen den Sieg und 5000 Franken Preisgeld unter sich aus.

Im letzten Jahr erreichten die Fahrer auf dem Berner Gurnigel 70 Stundenkilometer und mehr. Das Rennen fand bei starkem Regen statt. Der Franzose Guillaume Gualandi errang den Sieg. Viel Respekt habe sich auch die Sarganserin Bettina Kuhn erradelt, die unter lauter Männern bis in die Viertelfinals vorstiess.

scd