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Redaktion Urschweiz unter neuer Leitung

Florian Arnold wird Leiter der neu geschaffenen Redaktion Urschweiz. Diese wird künftig die redaktionellen Inhalte der «Nidwaldner Zeitung», der «Obwaldner Zeitung» und der «Urner Zeitung» verantworten.
Florian Arnold.

Florian Arnold.

(chm) Die neue Redaktion Urschweiz startet Anfang des nächsten Jahres am Standort Stans. Sie ist neu für die Herausgabe der drei weiterhin individuell erscheinenden Titel «Nidwaldner Zeitung», «Obwaldner Zeitung» und «Urner Zeitung» verantwortlich.

Wie der Chefredaktor der «Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben, Jérôme Martinu, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Donnerstag erläutert hat, soll mit dem neu geschaffenen Redaktionsteam Urschweiz auch in Zeiten schwindender Mittel die Berichterstattung aus den Kantonen Uri, Nid- und Obwalden in Print und Online sichergestellt und qualitativ weiterhin auf hohem, bewährten Niveau betrieben werden. Zudem erhofft sich Martinu von der neu formierten Redaktion stärkere Impulse im digitalen Journalismus. Florian Arnold, der bisher die Redaktion in Altdorf leitete, folgt in Stans auf Markus von Rotz, der die Zeitung auf eigenen Wunsch, unabhängig vom Zusammenschluss, verlässt.

Die Reorganisation wird per Jahreswechsel wirksam und bringt es mit sich, dass das Redaktionsbüro in Altdorf verkleinert wird. Das Büro in Sarnen, das bisher schon kaum noch genutzt wurde, wird definitiv aufgelöst. Die Urschweiz mit den Kantonen Nid-, Obwalden, Uri wird demnach vornehmlich aus dem Büro in Stans betreut.

«Wir sparen mit diesen Massnahmen gezielt bei der Infrastruktur. Das ist weit sinnvoller als ein vergleichbarer Abbau beim Personal», sagt Martinu. Dennoch seien auch personelle Einschnitte leider nicht gänzlich zu vermeiden gewesen, darunter auch Kündigungen, etwa im Sekretariats-Bereich. Weiter ist auch im Bereich Bild-/Fotoredaktion, Grafik und technischer Seitenproduktion eine Reorganisation mit Anpassungen im Stellenplan notwendig. «Ich bedaure das sehr», sagt Martinu hierzu, «wir werden die Betroffenen bestmöglich unterstützen». Wo möglich, versuche man die Anpassungen über Fluktuationen, Frühpensionierungen oder Verschiebungen umzusetzen.

Die «Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben gehören zu CH Media, dem Joint Venture von NZZ und AZ Medien. Das Unternehmen hatte vor einem Jahr bekannt gegeben, man müsse wegen sinkender Inserateeinnahmen und Auflagen insgesamt 200 Stellen abbauen. Wie Pascal Hollenstein, Leiter Publizistik bei CH Media, sagt, ist nicht nur die Zentralschweiz von diesen Schritten betroffen: «Wir müssen in allen Regionen sparen. Auch in der Ost- und Nordwestschweiz redimensionieren wir unser Büro-Netz. Und auch dort bauen wir Personal ab.»

Der Kostendruck in der Medienbranche sei enorm, fügt Hollenstein an. «Zwei Dinge sind uns aber wichtig: Erstens, dass wir auch mit weniger Mitteln guten Journalismus bieten, digital und gedruckt. Und zweitens, dass die Sparmassnahmen zu möglichst wenigen sozialen Härtefällen führen.» Über alles sei das leider nicht vollständig, aber bestmöglich gelungen. Die Zahl der Kündigungen habe man minimieren können. Der bestehende Sozialplan komme zum Tragen.

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