REFERENDUM: 14'000 Luzerner sind gegen frühe Einschulung

Mit vier zur Schule? Nein, finden sehr viele Luzerner. Das Referendum gegen den HarmoS-Beitritt ist wuchtig zu Stande gekommen.

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Übergabe der Referendumsunterschriften: Claudia Meier, Co-Präsident Urs Holzmann, Schulpflegepräsident Grosswangen (CVP), Barbara Lang und Judith Lauber, Leiterin Amt für Gemeinden (von links). (Bild André Albrecht/Neue LZ)

Übergabe der Referendumsunterschriften: Claudia Meier, Co-Präsident Urs Holzmann, Schulpflegepräsident Grosswangen (CVP), Barbara Lang und Judith Lauber, Leiterin Amt für Gemeinden (von links). (Bild André Albrecht/Neue LZ)

Im Kanton Luzern wird das Volk abschliessend über den Beitritt zum HarmoS-Konkordat befinden, das die Volksschulen der Kantone vereinheitlichen will. 14'239 Stimmberechtigte haben die Referendumsbögen des Komitees «HarmoS ist nicht harmlos» unterzeichnet. Stein des Anstosses sei vor allem die Senkung der Schulpflicht auf vier Jahre, sagt Guido Luternauer, SVP-Kantonsrat und Mitglied im Referendumskomitee. Das Komitee will nun andere Kantone ermuntern, ebenfalls Front gegen HarmoS zu machen.

«Emotionale Formel»
Der Luzerner Bildungsdirektor Anton Schwingruber führte gestern den grossen Erfolg der Unterschriftensammlung auf die «emotionale Formel ?Vierjährige in die Schule?» zurück – und betonte, es handle sich vielmehr um eine altersgerechte Schulvorstufe. Schwingruber weiter: «Es wäre eine Benachteiligung der Luzerner Kinder, wenn der Beitritt zum Konkordat nicht zu Stande käme.»

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.