REFERENDUM: Nur Walliser Ferienhaus soll verkauft werden

Erstmals haben die Stadtluzerner SP und die Grünen eine Parteiversammlung gemeinsam durchgeführt. Beide Parteien wehren sich gegen den Verkauf des Ferienheims Oberrickenbach.

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Szene aus einem Lager vom Sommer 2005 im Ferienheim in Bürchen. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Szene aus einem Lager vom Sommer 2005 im Ferienheim in Bürchen. (Bild Michael Buholzer/Neue LZ)

Dem Entscheid des Grossen Stadtrates vom 29. Oktober, die beiden letzten Stadtluzerner Ferienheime zu verkaufen, soll ihm Rahmen eines konstruktiven Referendums der Gegenvorschlag entgegengestellt werden, nur das Ferienheim Bürchen im Wallis zu verkaufen und das viel näher gelegene Ferienheim im nidwaldnerischen Oberrickenbach zu behalten und zu sanieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Kostspielige Suche nach Alternative
Das Argument: Das Ferienheim Oberrickenbach sei vom Standort und auch von der Infrastruktur her ideal. Ausserdem sei es sehr schwierig, aufwändig und kostspielig nach Ferienheimen zu suchen, die den gewünschten Anforderungen entsprechen.

In getrennten Abstimmungen der beiden Parteien entschied die SP einstimmig mit 27:0 Stimmen, das konstruktive Referendum zu ergreifen. Bei den Grünen entschieden sich 15 auch für diesen Kompromiss, 3 Mitglieder votierten für ein Referendum gegen den Verkauf von beiden Ferienheimen.

Unterschrifensammlung läuft
Bis am 6. Januar 2010 müssen mindestens 800 Unterschriften gesammelt werden. Die Littauer Stimmberechtigten können das Referendum ebenfalls unterzeichnen, allerdings dürfen ihre Unterschriften erst nach der Fusion am 1. Januar 2010 beglaubigt werden.

scd