Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Reform beim Bund hängig

Ergänzungsleistungen Gemäss Zahlen der Pro Senectute Schweiz kann jeder dritte Rentner-Haushalt mit Ergänzungsleistungen die Miete nicht bezahlen. Somit gelingt bei rund 32 600 Alleinstehenden und 7600 Ehepaaren die Existenzsicherung nicht. Der Grund: Viele können ihre Miete nicht mit dem von den Ergänzungsleistungen (EL) vorgegebenen Maximalbetrag bezahlen. Für eine alleinstehende Person mit EL beträgt die maximal anrechenbare Pauschale für die Bruttomiete 1100 und für ein Ehepaar 1250 Franken. Gemäss dem Bundesamt für Statistik beträgt der durchschnittliche Mietpreis für eine 3- bis 4-Zimmer-Wohnung im Kanton Luzern 1337 Franken.

Abstriche bei Kleidern und medizinischer Behandlung

Die Pro Senectute macht hierzu ein Beispiel, um das Problem zu verdeutlichen: Ein Ehepaar zahlt für eine 3-Zimmer-Wohnung mit Lift eine Miete von 1500 Franken pro Monat. Die Wohnung ist somit 250 Franken zu teuer. Den Fehlbetrag muss das Paar monatlich einsparen. Dies geschehe meist beim Essen und bei der Kleidung oder dem Aufschieben medizinischer Behandlungen.

Auch der Bundesrat hat den Handlungsbedarf erkannt: 2014 hat er einen Vorschlag zur Anpassung der Mietzinsmaxima bei den EL vorgelegt. Diese wurden seit 2001 nicht mehr angehoben – obwohl sich die Mietpreise seither stark verändert haben. Die Vorlage blieb bisher jedoch im Parlament hängen. Zuletzt wurde sie sistiert, um eine in der Zwischenzeit angekündigte Totalreform des Ergänzungsleistungssystems abzuwarten. (io)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.