Reformierte Kirche engagiert sich in zwei weiteren gemeinnützigen Institutionen

Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern finanziert neu die Palliativ-Seelsorge im Sterbehospiz Zentralschweiz mit und tritt dem Verein Care Teams/Notfallseelsorge Schweiz bei. Die Geschäftsstelle der Kantonalkirche wird neu von Urs Achermann geleitet.

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Synodalratspräsidentin Ursula Stämmer-Horst überreicht dem neuen Geschäftsstellenleiter Urs Achermann einen Blumenstrauss. (Bild: PD)

Synodalratspräsidentin Ursula Stämmer-Horst überreicht dem neuen Geschäftsstellenleiter Urs Achermann einen Blumenstrauss. (Bild: PD)

(zim) Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern engagiert sich seit mehreren Jahren im Bereich Palliative Care. Nun hat die Synode als Kirchliches Parlament einer Leistungsvereinbarung zur Mitfinanzierung der Seelsorge im Hospiz Zentralschweiz zugestimmt, heisst es in einer Medienmitteilung der Reformierten Kirche des Kantons Luzern.

Die Synode befürwortet laut Mitteilung ebenfalls, dem Verein Care Teams/Notfallseelsorge Schweiz (CNS) beizutreten. Der Verein versteht sich als Organ der Vernetzung, Förderung und Weiterbildung der Care Teams und der Notfallseelsorge in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Im Kanton Luzern besteht ein Care Team für die Notfallseelsorge, das finanziell von den Kirchen und vom Kanton getragen wird.

Synode stimmt den Rechtsgeschäften zu

Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern setzt laut Mitteilung die im Jahr 2017 in Kraft getretene Kirchenverfassung weiter um. Nachdem die Synode im Frühjahr das neue Organisations- und Finanzhaushaltsgesetz verabschiedet hat, genehmigt sie die neue Geschäftsordnung für die Synode und den Synodalrat. Die beiden Geschäftsordnungen werden an die neue Kirchenverfassung und die darauf gestützt erlassenen Gesetze angepasst.

Die Synode hat zudem in erster Lesung dem kirchlichen Publikationsgesetz zugestimmt und nimmt Kenntnis von der neuen Verfassung der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS).

Budget 2020 mit einem Minus von 80'000 Franken

Bei einem betrieblichen Aufwand von 2,16 Millionen Franken und Erträgen von 2,08 Millionen Franken resultiert im Budget 2019 der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern ein Aufwandüberschuss von rund 80'000 Franken. Die Synode hat das Budget einstimmig genehmigt.

Des Weiteren hat der Synodalrat bei der Synode einen unveränderten Steuerfuss von 0,025 Einheiten für die Periode des Aufgaben- und Finanz-plans bis und mit 2023 beantragt. Die Synode nahm auch den Finanz- und Aufgabenplan zustimmend zur Kenntnis.

Nach fast 30 Jahren als Synodalsekretär tritt Peter Möri von seinem Amt zurück. Ab dem 1. Dezember wird Urs Achermann die Geschäftsstelle der Kantonalkirche leiten.