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Rega-App schickt Standort an Leitzentrale

Gratis-App

Rund 1,2 Millionen Personen haben sich die Rega-App auf ihr Handy geladen. Gemäss Rega-Mediensprecher Adrian Schindler ist die App – die es seit 2011 gibt – bis dato in rund 2'000 Notsituationen zum Einsatz gekommen. Der Vorteil der App liegt darin, dass sie bei der Alarmierung gleich auch den Standort übermittelt. So kann bei Notfällen wertvolle Zeit gespart werden. Die Rega-App schickt die Koordinaten direkt an die Einsatzzentrale der Rega. Von dort kann sie der Einsatzleiter ins Cockpit des Helikopters weiterleiten. Die Crew kann den Unfallort damit ohne Verzögerungen anfliegen. Von Vorteil ist diese automatische Übermittlung auch, wenn beispielsweise der Akku des Handys nicht mehr für einen Anruf reicht. So verfügt die Einsatzzentrale immerhin über den Standort. Die Rega-App wird nicht nur von Privatpersonen genutzt, sondern auch von Einsatzpartnern wie beispielsweise Pistenpatrouilleuren in Skigebieten.

Testfunktion verhindert Fehlalarme

Missbräuche der App stellt Rega-Sprecher Schindler nicht fest. «Die App wird sehr besonnen und nur in Notsituationen eingesetzt.» Die Zahl der Fehlalarme sei auch deshalb sehr klein, weil die Applikation über eine Testalarmfunktion verfüge. Will heissen: Jede Person, die die App auf dem Handy hat, kann die Alarmfunktion einmal testen. Dies soll man gleich nach der Installation tun, damit man nicht in einer Notsituation noch Änderungen an den Smartphone-Einstellungen vornehmen muss, rät Schindler. Die Applikation der Rega für iPhones, Android- und Windows-Telefone kann kostenlos heruntergeladen werden. (kuy)

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