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Luzern: Kanton publiziert Leitfaden für das Bauen ausserhalb der Bauzone

In einem Leitfaden erläutert der Kanton, wann und wie ausserhalb der Bauzone gebaut werden darf.

Wer bauen will, kann dies in der Regel nur innerhalb der Bauzone tun. Doch es gibt Ausnahmen – etwa wenn eine Gemeinde ein neues Trinkwasserreservoir braucht oder eine Bauernfamilie ihren Hof ausbauen will. In solchen Fällen darf ausnahmsweise auch ausserhalb der Bauzone gebaut werden.Der Kanton Luzern hat nun einen Leitfaden veröffentlicht, welcher Bauherren und Gemeindebehörden bei der Umsetzung von solchen Bauprojekten helfen soll.

Thujahecken und verputzte Fassaden sind verpönt

Oberstes Ziel ist es gemäss den definierten Grundsätzen, dass die optischen Veränderungen der Landschaft so gering wie möglich gehalten werden. So sei beispielsweise eine unbehandelte Holzfassade einem Verputz unbedingt vorzuziehen, schreibt der Kanton. Zudem sind ortsfremde Materialien und Pflanzen wie Granitsteine und Thujahecken tabu. Zurückhaltung ist auch beim Bauvolumen angesagt. Anstelle eines neuen Anbaus soll etwa besser der Estrich ausgebaut werden, schreibt der Kanton weiter. «Die starke Wirkung der Gebäude ausserhalb der Bauzonen rechtfertigt es, dass wir mit diesen gestalterisch besonders sorgsam umgehen.» Die Bauten sollen sich daher auch bewusst von der Bauzonenarchitektur unterscheiden. Bauherren und Architekten hätten dabei eine besondere Verantwortung.

(rk)

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