Regierung bekräftigt Dringlichkeit des Tiefbahnhofs

Die Luzerner Regierung hält am Tiefbahnhof Luzern fest. Dieser gehöre in die erste Dringlichkeitsstufe, hält sie fest.

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So könnte der Tiefbahnhof dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte der Tiefbahnhof dereinst aussehen. (Bild: PD)

Der Tiefbahnhof mit Kosten von 1,57 Milliarden Franken ist in der aktuellen Vernehmlassungsvorlage zu FABI zwar aufgeführt, jedoch in der zweiten Dringlichkeitsstufe. In erster Dringlichkeit ist dagegen die Kapazitätssteigerung auf der Strecke Rotsee und Fluhmühle-Luzern mit Kosten von 600 Millionen Franken aufgeführt.

Diese Zuordnung ist für die Luzerner Regierung unverständlich. Der vorerst als Kopfbahnhof vorgesehene Tiefbahnhof vermöge das in rund 15 bis 20 Jahren benötigte Angebot abzudecken. Die Ausbauten Rotsee und Fluhmühle-Luzern dagegen lösten das Kapazitätsproblem in der engen Bahnhofeinfahrt und im Bahnhof selbst nicht.

In der Stellungnahme bekräftigt die Luzerner Regierung auch die Bereitschaft der Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden, sich bis zu einem Drittel an den Kosten des Tiefbahnhofs zu beteiligen, damit dieses für die Zentralschweiz enorm wichtige Projekt möglichst schnell realisiert werden kann.

sda