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Luzerner Regierung erhöht Gewinnsteuern für Firmen

Unternehmen im Kanton Luzern sollen höhere Gewinnsteuern abliefern. Das schlägt die Regierung vor – und will so für Mehreinnahmen von rund 12 Millionen Franken bei Kanton und Gemeinden sorgen. Ebenfalls steigen sollen die Vermögenssteuern.
Lukas Nussbaumer
Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (Bildmitte) an einer Medienkonferenz des Kantons zu den finanziellen Aussichten für die Folgejahre. (Bild: Nadia Schärli)

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (Bildmitte) an einer Medienkonferenz des Kantons zu den finanziellen Aussichten für die Folgejahre. (Bild: Nadia Schärli)

Die Luzerner Regierung schlägt in ihrer Vernehmlassung des Steuergesetzes vor, den Gewinnsteuersatz von 1,5 auf 1,6 Prozent zu erhöhen. Grund sei, dass auch die Unternehmen einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung der steigenden Ausgaben des Kantons und der Gemeinden leisten sollen. Die Erhöhung bringt dem Kanton jährliche Mehreinnahmen von 5,5 Millionen Franken, die Gemeinden profitieren mit 6,6 Millionen.

Damit weicht die Luzerner Regierung ihre 2012 eingeschlagene Strategie mit den landesweit tiefsten Unternehmensgewinnsteuern leicht auf. Und sie kommt Forderungen der SP entgegen. Diese scheiterte im Herbst 2016 mit einer Initiative, mit der sie die Firmensteuern erhöhen wollte. Damals war die Regierung dagegen.

Höhere Steuern für Personen mit grossen Vermögen

Nicht nur Firmen, sondern auch Personen mit grossen Vermögen sollen mehr Steuern abliefern. Das bringt dem Kanton Mehreinnahmen von knapp 18 Millionen Franken und den Gemeinden solche von 18,6 Millionen. Zusammen mit anderen Massnahmen, welche die Regierung aus den Vorgaben des Bundesrechts aus der Steuervorlage 17 umsetzt, profitiert der Kanton jährlich von Zusatzeinnahmen in der Höhe von 43,8 Millionen Franken. Für die Gemeinden springen Mehrerträge von 48,5 Millionen heraus

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