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Regierung lehnt weitere Massnahmen gegen Food-Waste ab

Kantonale Institutionen sollen nicht vermehrt auf regionale Essensangebote zurückgreifen müssen. Das Thema Food-Waste werde gleichwohl nicht vernachlässigt.

(io) Der Kanton Luzern hat das Problem «Food Waste» erkannt und tut bereits einiges um diesen zu bekämpfen. Nur: reicht das auch? In Ihrem Postulat stellte Sara Muff (SP, Sursee) genau dies in Frage. Ihr Postulat forderte den Kanton auf Massnahmen auszuarbeiten um Food-Waste zu verhindern. Zusätzlich forderte sie, dass kantonale Institutionen vermehrt auf regionale Essensangebote setzt.

Die Regierung verwies darauf, dass seit 2015 bereits einige Aktionsprogramme lanciert wurden, weitere anstehen und auch an den Schulen auf das Problem aufmerksam gemacht wird. Entsprechend sei das Anliegen wegen Erfüllung abzulehnen.

Die Kritik von Muff und weiteren Votanten der grünen und Grünliberalen Fraktionen ging dahin, dass die zweite Forderung, jene die kantonalen Institutionen betraf, in der Replik der Regierung praktisch komplett ignoriert wurde.

Von bürgerlicher Seite wurde wiederholt auf die Eigenverantwortung gepocht. Von dieser sei auch er fest überzeugt, sagte Regierungsrat Fabian Peter (FDP) abschliessend. Auf das Verhalten der Konsumenten habe man letztlich nur sehr beschränkt einen Einfluss, so Peter. Das Postulat wurde mit 65 zu 41 Stimmen abgelehnt.

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