REGIERUNG: Resultate: Das sagen die Kandidaten

Überglücklich oder total enttäuscht: Die Gefühlslage der Regierungsratskandidaten könnte unterschiedlicher nicht sein.

Christian Hodel und Flurina Valsecchi
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Im ersten Wahlgang gewählt (von links): Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP) und Robert Küng (FDP). (Bild: Pius Amrein)

Im ersten Wahlgang gewählt (von links): Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP) und Robert Küng (FDP). (Bild: Pius Amrein)

Christian Hodel und Flurina Valsecchi

Guido Graf, CVP

«Das Resultat gibt mir Motivation für die Arbeit, die bereits morgen wieder weitergeht. Am Wahltag war ich relativ gelassen. Ich fuhr nach Luthern-Bad und zündete eine Kerze an. Anscheinend hat es geholfen.»

Robert Küng, FDP

«Eine gewisse Anspannung war schon vorhanden. Aber jetzt habe ich rüüdig Freude. Die Wiederwahl ist die Belohnung für den Einsatz der vergangenen Jahre. Ich gehe morgen ein wenig unbekümmerter zur Arbeit.»

Reto Wyss, CVP

«Ich rechnete nicht damit, dass ich im ersten Wahlgang gewählt werde. Denn ich musste auch schwierige Geschäfte in der Öffentlichkeit vertreten. Das Resultat motiviert mich für die nächsten vier Jahre.»

Marcel Schwerzmann

«Als Parteiloser darf ich stolz sein auf das Ergebnis. Nun steht der 2. Wahlgang an. Einen Schulterschluss mit einer Partei mache ich nicht. Die Frage ist nun, ob die Wähler eine rein bürgerliche Regierung wollen.»

Paul Winiker, SVP

«Ich bin zufrieden mit dem Resultat. Ich war in vielen Wahlkreisen mit einem bisherigen Regierungsrat auf Augenhöhe. Ich und meine Partei werden nun schauen, wie wir im 2. Wahlgang taktieren werden.»

Felicitas Zopfi, SP

«Mehr Stimmen habe ich mir schon erhofft. Aber ich habe Freude, dass ich an meinem Wohnort in der Stadt Luzern ein gutes Resultat erzielt habe. Selbstverständlich stelle ich mich dem 2. Wahlgang.»

Michael Töngi, Grüne

«Ich bin sehr gut in den Wahltag gestartet, bereits frühmorgens ging ich joggen. Meine Bilanz ist durchzogen wie das Wetter: Ich rechnete mit dem 7. Platz, das Stimmenresultat ist allerdings nicht überragend.»

Irina Studhalter, Junge Grüne

«Um abzuschalten, war ich am Samstagabend an einer Party. Ich war ziemlich nervös, habe nun aber einen Achtungserfolg erzielt. Ich konnte zeigen, dass Politik nicht nur etwas für alte Männer in Anzügen ist.»