REGIERUNGSRAT: Luzern strebt zweijährigen Kindergarten an

Im Kanton Luzern soll der zweijährige Kindergarten Standard werden – auf freiwilliger Basis. Das bekräftigt der Regierungsrat, der Kritik aus dem Parlament zum Trotz.

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Kindergärtler beim Spiel, auf dem Bild in einem Zuger Kindergarten. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kindergärtler beim Spiel, auf dem Bild in einem Zuger Kindergarten. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Es sei «wichtig, dass der zweijährige Kindergarten freiwillig möglichst flächendeckend in den Gemeinden angeboten wird», findet die Regierung. Deshalb werde man «die Beiträge an alle Lernenden, die ein zweites Kindergartenjahr absolvieren, weiter ausrichten».

In knapp 30 Luzerner Gemeinden besuchen derzeit rund 1300 Kinder ein zwei Jahre dauerndes Kindergartenangebot. Die Hälfte von ihnen beginnt den Kindergarten ein Jahr vor dem obligatorischen Eintrittsalter. Der Kanton unterstützt diesen freiwilligen «Frühkindergarten» über die im Volksschulbereich üblichen Pro-Kopf-Beiträge; eine Million Franken kostet ihn das pro Jahr.

Diese Unterstützungsgelder waren nach dem Luzerner Nein zur HarmoS-Vorlage zum Politikum geworden. So war etwa von CVP-Kantonsrat Roland Vonarburg und seinen Ratskollegen per Postulat gefordert worden, diese sofort einzustellen.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.