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REGIERUNGSRAT: Luzerner Verwaltung prüft Bau am Seetalplatz

Der Luzerner Regierungsrat hat seine Immobilienstrategie für die nächsten Jahre erarbeitet. Geprüft werden soll unter anderem der Bau eines Verwaltungszentrums am Seetalplatz und ein Gerichtsgebäude auf der Allmend.
Blick von oben auf den Seetalplatz. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Blick von oben auf den Seetalplatz. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Das Immobilienportfolio des Kantons Luzern ist vielfältig: Es enthält über 635 Gebäude mit einem Neuwert von 2,3 Milliarden Franken. Der Regierungsrat will das historisch gewachsene Geflecht in den nächsten Jahren «entwirren», wie Finanzdirektor Markus Schwerzmann am Montag an einer Medienkonferenz in Luzern ausführte. Denn insbesondere die Standorte der Kantonsverwaltung sind heute stark verzettelt und damit kostenintensiv und unpraktisch. In einem Planungsbericht ans Kantonsparlament zeigt der Regierungsrat nun strategische Ziele bis 2015 auf.

Gerichtsgebäude auf der Allmend?
Dazu gehört unter anderem die räumliche Zusammenführung der Luzerner Gerichte in einem einzigen Gerichtsgebäude. Nach der Überzeugung von Finanzdirektor Marcel Schwerzmann wird dadurch eine Vielzahl von Synergien nutzbar und es lässt sich darüber hinaus Platz sparen. Als möglichen Standort nennt der Planungsbericht den Raum Allmend Süd (Allmend bis S-Bahn-Haltestelle Mattenhof).

Verwaltungsgebäude am Seetalplatz
Grundlegend überprüft wird auch der Raumbedarf der kantonalen Verwaltung. Heute befinden sich nur rund 20 Prozent der belegten Büroflächen im Eigentum des Kantons; die restlichen 80 Prozent sind zugemietet. In ihrem Planungsbericht zieht die Regierung das Fazit, dass die vielen kleinen und unwirtschaftlichen Standorte – vorwiegend in der Stadt Luzern – durch zentrale Verwaltungsgebäude in der Agglomeration ersetzt werden sollen.

Als möglicher Standort wird der Seetalplatz in Emmenbrücke genannt. Dort ist der Kanton Eigentümer von zwei grossen Grundstücken, die sich als Standort für ein Verwaltungszentrum eignen würden. Der Bezug wäre laut Regierung in 10 Jahren möglich.

bac

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom Dienstag.

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