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Regierungsrat macht Weg frei für 155 Wohnungen auf der Herdschwand in Emmen

Der Luzerner Regierungsrat hat den Bebauungsplan und die Umzonung im Emmer Gebiet Herdschwand genehmigt. Für die Neuüberbauung Neuschwand ist das ein grosser Schritt vorwärts – alle Beschwerden wurden abgewiesen.
Beatrice Vogel
Der Bebauungsplan Neuschwand in Emmen sieht den Bau von rund 155 Wohnungen vor. (Visualisierung: PD)

Der Bebauungsplan Neuschwand in Emmen sieht den Bau von rund 155 Wohnungen vor. (Visualisierung: PD)

Der Luzerner Regierungsrat hat den Bebauungsplan Neuschwand und die Teilrevision des Zonenplans der Gemeinde Emmen genehmigt, teilte er am Dienstag mit. In seinem Genehmigungsentscheid weist der Regierungsrat auch die gegen den Bebauungsplan eingereichten Verwaltungsbeschwerden ab – beziehungsweise tritt auf diese mangels Legitimation nicht ein. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. Es gilt eine Einsprachefrist von 20 Tagen.

Ebenfalls abgewiesen hat kürzlich das Kantonsgericht die Beschwerde gegen die Neuausschreibung des Rückbaus des ehemaligen Betagtenzentrums Herdschwand, wie es bei der Gemeinde Emmen auf Nachfrage heisst. Das erste Ausschreibungsverfahren ist nicht korrekt gewesen, weil eine Firma den Zuschlag erhielt, die nicht am obligatorischen Besichtigungstermin zugegen war (wir berichteten). Nach Ablauf der Einsprachefrist soll der Rückbau neu ausgeschrieben werden.

Enteignungsverfahren bei Erschliessungsstrasse

Der Regierungsrat hat zudem im Juli eine weitere Verwaltungsbeschwerde abgewiesen, heisst es bei der Gemeinde Emmen. Diese richtet sich gegen die Öffentlicherklärung der Oberhofstrasse. Die Privatstrasse ist als Zufahrt zur neuen Überbauung vorgesehen. Der Gemeinde Emmen wurde das Recht auf Enteignung erteilt. Der Entscheid bezüglich der Öffentlicherklärung ist rechtskräftig, das Enteignungsverfahren läuft.

2017 beschloss der Einwohnerrat Emmen die Änderung des Teilzonenplans Herdschwand sowie den Erlass des Bebauungsplans Neuschwand. Gegen diesen Beschluss wurde das fakultative Referendum ergriffen. Am 5. März 2018 nahmen die Stimmberechtigten den Bebauungsplan sowie die Teilzonenplanänderung an. Auf einem Perimeter von 18'298 Quadratmetern sollen rund 155 Wohnungen realisiert werden.

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