Regierungsrat will Räume optimal nutzen

In der Berufsbildung des Kantons Luzern ist die Anzahl der Lernenden in den letzten Jahren stark angestiegen. Der Regierungsrat will die entstandenen Raumprobleme lösen. Die Umsetzung ist im Gange.

Drucken
Das Berufsschulhaus Heimbach in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Berufsschulhaus Heimbach in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat verschiedene Massnahmen beschlossen, um die Raumkapazitäten der verschiedenen Berufsbildungszentren besser zu nutzen und die einzelnen Standorte gleichmässiger auszulasten. Dank dem vom Luzerner Stimmvolk bewilligten Sanierungs- und Erweiterungsprojekt am Standort Sursee soll das Raumproblem bis 2013 gelöst werden.

Verschiedene Optimierungsmassnahmen

Kapazitätsprobleme gibt es insbesondere am Standort Luzern-Heimbach. Um teure Provisorien oder Zumietungen zu vermeiden, will der Regierungsrat optimieren: Beim Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern werden Informatikräume in Unterrichtsräume umgewandelt und zusätzlich mobile Computerarbeitsplätze bereitgestellt. Um den Standort Luzern-Heimbach in einem ersten Schritt zu entlasten, werden die Berufsmaturitäten in gestalterischer und technischer Richtung künftig am Zentrum-Bahnhof untergebracht.

Vom Heimbach nach Willisau

Um das Zentrum Heimbach noch stärker zu entlasten, sollen Auszubildende der Fleischbranche nicht mehr im Zentrum Luzern-Heimbach, sondern wie bisher in Willisau unterrichtet werden - genauso wie die Bekleidungsgestalter/innen.

pd/ks