REGIERUNGSRATS-ERSATZWAHL: Wie gross wird die Opposition gegen Graf?

Es ist unwahrscheinlich, dass Guido Graf bei der Regierungsrats-Ersatzwahl das absolute Mehr verfehlt. Offen ist, wie viele Proteststimmen abgegeben werden – und wer davon profitiert.

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Guido Graf. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Guido Graf. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

«Abgerechnet», verkündete CVP-Sekretär Adrian Bühler, «abgerechnet wird am 27. September.» Soll heissen: Die CVP darf jetzt nicht den Eindruck erwecken, als sei die Wahl Guido Grafs eine ausgemachte Selbstverständlichkeit. Bühler sprach seine Mahnung Mitte August aus, vor 178 CVP-Delegierten. Obwohl der CVP-Anspruch auf das Mandat unbestreitbar sei, müssten nun alle Parteikräfte mobilisiert werden.

Die CVP hat nicht Angst vor der Wahl. Aber Respekt. Denn es ist absehbar, dass diverse Gruppen nicht Guido Graf auf den Wahlzettel schreiben werden: Grüne und SP empfehlen die Grüne Katharina Hubacher. Auch die Frauenfrage könnte das Wahlresultat beeinflussen: Heute sitzt mit Yvonne Schärli nur eine Frau im fünfköpfigen Regierungsrat. Zudem hat die CVP über die Jahre ein paar Bürgerliche verstimmt – unvermeidbar bei einer Partei mit einem Wähleranteil von 37 Prozent und einem 46 Sitze starken Machtblock im Kantonsrat.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.