REGION LUZERN: Katastrophenübung führt zu Verkehrschaos

Während der Museumsnacht wurde der Sonnenbergtunnel für eine Übung gesperrt. Nun kritisiert ein Museum, dies sei nicht koordiniert worden.

Olivia Steiner
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Während der Katastrophenübung war der Sonnenbergtunnel für mehrere Stunden gesperrt. (Bild: Dominik Wunderli)

Während der Katastrophenübung war der Sonnenbergtunnel für mehrere Stunden gesperrt. (Bild: Dominik Wunderli)

«Die Museumsnacht wurde auf unnötige Weise sabotiert», ärgert sich Werner Rupp vom Krienser Schachmuseum. Das Problem: Am gleichen Abend, also am letzten Freitag, fand auch die Simulation einer Massenkarambolage im Sonnenbergtunnel. 300 Mitglieder unter anderem von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten probten dabei den Ernstfall.

Shuttlebusse im Schleichtempo

Bei der Katastrophenübung wurde der Sonnenbergtunnel Richtung Norden ab 21 Uhr, Richtung Süden ab 21.30 Uhr für mehrere Stunden gesperrt. Mit fatalen Auswirkungen für die Museumsnacht, wie Rupp beschreibt: «Schon am frühen Abend kam es auf der Obergrundstrasse zum totalen Verkehrschaos, so dass die im Rahmen der Museumsnacht verkehrenden Shuttlebusse von und nach Kriens nur noch schleichend vorankamen. Die Leute steckten bis zu eineinhalb Stunden im Stau oder warteten auf den Bus. für das nächste Mal müsste besser koordiniert werden. Sonst kommen die Besucher gar nicht mehr.»

Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ
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Zu späte Kenntnis von der Museumnacht

Vinzenz Graf, Feuerwehrinspektor und Übungsleiter sagt auf Anfrage: «Es tut uns leid, dass es zu Staus gekommen ist. Wir waren stets in Kontakt mit der Stadt Luzern und dem Bundesamt für Verkehr, um einen verkehrsarmen Abend auszuwählen und möglichst keine anderen Anlässe zu tangieren.» Von der Museumsnacht allerdings hatte die Übungsleitung erst kurzfristig Kenntnis. «Es war zu spät, den Termin zu ändern. Denn die Planung solch grosser Übungen beginnt bereits zwei Jahre im Voraus. Auch das Datum steht Wochen oder gar Monate zuvor fest», erklärt Graf.