Region Willisau prüft weitere Kooperationen

Die Gemeinden der Region Willisau prüfen, ob sie bei den Musikschulen und Volksschulen stärker zusammenarbeiten wollen. Druck zur Zusammenarbeit gibt es vor allem bei den Musikschulen, dies wegen neuen kantonalen Vorschriften.

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Gettnau LU. Das Kooperationsprojekt Region Willisau hat eine erste Projektphase abgeschlossen und startet gemäss einer Mitteilung vom Montag nun in eine zweite. Das Zusammenarbeitsprojekt wird zur Hälfte vom Kanton mitfinanziert.

In der ersten, nun abgeschlossenen Phase wurde per Anfang 2014 die Fusion der sechs Spitexvereine beschlossen, die in den elf Gemeinden Alberswil, Fischbach, Ettiswil, Gettnau, Grossdietwil, Hergiswil, Luthern, Menznau, Ufhusen, Willisau und Zell tätig sind.

Eine stärkere Zusammenarbeit wurde auch im Steuerwesen vereinbart. Nach Hergiswil übertragen auch Gettnau, Grossdietwil und Luthern die Aufgaben ihres Steueramtes an Willisau.

In der zweiten Projektphase geht es um die Schulen. Bei den Musikschulen ist es vor allem für kleine Gemeinden schwierig, die neuen kantonalen Vorschriften zu erfüllen, die auf das Schuljahr 2014/15 in Kraft treten. So schreibt der Kanton einen Fächerkatalog und eine minimale Grösse der Schulen vor.

Geprüft werden solle aber auch, ob bei den Volksschulen eine vermehrte Zusammenarbeit sinnvoll und notwendig sei, teilte das Kooperationsprojekt mit. Zu diesem Zweck werde in den nächsten Wochen eine Bestandesaufnahme der bereits bestehenden Schulkooperationen durchgeführt und diese ausgewertet. Ergebnisse sollten bis Ende Juni 2013 vorliegen. (sda)