Kommentar

Regional – und digital

Chefredaktor Jérôme Martinu über die neue Website und die neue App der Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben in Zug, Nid-, Obwalden und Uri.

Jérôme Martinu
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Jérôme Martinu.

Jérôme Martinu.

Die Zeitungsbranche ist zwar unter Druck. Das Bedürfnis nach medialen Inhalten, nach Einordnungen, Fakten und Meinungen ist aber ungebrochen hoch. Die Nachfrage, und das gibt Anlass zur Zuversicht, steigt sogar: Immer mehr Leser nutzen unsere digitalen Inhalte, via Website auf dem Computer oder via App auf einem mobilen Gerät. 67 000 Personen sind es inzwischen täglich, Tendenz steigend.

Wir Zeitungsmacher müssen unsere Strategie diesem Strukturwandel anpassen. Die wirtschaftliche Lage ist wegen wegbrechender Inserateeinnahmen bekanntlich sehr schwierig. Und es bröckelt auch an der Abo-Front: Zwar lesen nach wie vor erfreulich viele Personen die gedruckte Zeitung, die Zahlen sind stabil. Aber immer weniger wollen für das klassische Abo bezahlen. Gleichzeitig wird unser Alltag – gerade auch in Sachen Medienkonsum – immer digitaler. Wer eine regional fokussierte Tageszeitung herausgibt, so wie die «Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben in Zug, Nid-, Obwalden und Uri mit täglich über 290 000 Leserinnen und Lesern, der muss auch den digitalen Nachrichtenmarkt konsequent bespielen. Und dies mit gleichen Qualitäts- und Regionalitätsansprüchen wie bei der gedruckten Zeitung.

Nachdem wir die Zeitungs­inhalte rund zwei Jahre lang online frei zur Verfügung gestellt und damit die Reichweite markant erhöht haben, stellen wir jetzt wie geplant auf ein Registrier- und Bezahlmodell um. Wir sind überzeugt, dass journalistisch aufbereitete Inhalte auch online ihren Wert haben. Der rundum erneuerte digitale Auftritt unserer Zeitung trägt dem Rechnung.

Das bieten Ihnen unsere neue Website und App

Wir haben unsere Webpräsenz und die App komplett überarbeitet. Alles, damit Sie noch besser und schneller über die relevanten Geschichten aus Ihrer Region und der Welt informiert sind. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen vor.
Martin Oswald und Flurina Valsecchi