REGIONALPLANUNG: Bündelung der Kräfte in der Region Luzern

Um geschlossener aufzutreten, sollen die Kräfte in der Region Luzern gebündelt werden. Der Regionalplanungsverband Luzern (RPV) soll zu einem Entwicklungsträger umgewandelt werden und die Aufgaben des Vereins LuzernPlus übernehmen.

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Auch die Gemeinde Weggis soll der neuen Organisation für den Raum Luzern angehören. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Auch die Gemeinde Weggis soll der neuen Organisation für den Raum Luzern angehören. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der RPV erstellt heute die regionalen Richtpläne und koordiniert die Raumplanung in den Verbandsgemeinden. Der 2006 gegründete Verein LuzernPlus will die Entwicklung der Region vorantreiben und die Zersplitterung der Zusammenarbeit in einer Vielzahl von Gremien reduzieren.

Laut Medienmitteilung vom Freitag planen LuzernPlus und RPV jetzt den Zusammenschluss. Die beiden Vorstände haben im Grundsatz bereits zugestimmt. Am Freitag wurden die Delegierten des RPV orientiert.
Sie seien mit dem gemeinsamen Vorgehen einverstanden und von der Notwendigkeit des Vorhabens überzeugt, heisst es.

Interessen der Region vertreten
Das Spektrum des neuen Regionalen Entwicklungsträgers Luzern ist vielfältig. Er soll sämtliche Themen aufgreifen, welche den Gemeinden ein Anliegen sind, und die Interessen der Region gegenüber dem Kanton und weiteren Organisationen vertreten.

Vorgesehen ist, dass die RPV-Delegierten im Juni 2009 die Statuten der neuen Organisation verabschieden und dem Zusammenschluss zustimmen. Vorgängig wird die Generalversammlung von LuzernPlus über das gemeinsame Vorgehen bestimmt. Wenns klappt, nimmt der Regionale Entwicklungsträger Anfang 2010 seine Tätigkeit auf.

Dem RPB gehören heute 20 Gemeinden, LuzernPlus 13 Gemeinden an. Sie sollen voraussichtlich auch der neuen Organisation angehören. Zudem werden die Seegemeinden Weggis, Vitznau und Greppen eingeladen, im Verband mitzumachen.

sda