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REGIONALPOLITIK: Der Luzerner Landschaft droht das Abseits

Die regionalen Entwicklungsträger Region Luzern West (RLW) und Idee Seetal fordern bedeutende Verbesserungen für den ländlichen Raum und lehnen den Planungsbericht Regionalpolitik im Kanton Luzern in dieser Form ab. «Dieser Planungsbericht schwächt ganz klar den ländlichen Raum», sagt RLW- Präsident Wendelin Hodel.
Der Entwicklungsträger Region Luzern West – im Bild die Gemeinde Hasle – und die Idee Seetal hatten Verbesserungen für den ländlichen Raum gefordert. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Entwicklungsträger Region Luzern West – im Bild die Gemeinde Hasle – und die Idee Seetal hatten Verbesserungen für den ländlichen Raum gefordert. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die regionalen Entwicklungsträger Region Luzern West (RLW) und Idee Seetal stellen in ihrer Vernehmlassungsantwort fest, dass mit dem vorliegenden Planungsbericht über die Regionalpolitik im Kanton Luzern die Gebiete abseits der Y-Achse stark geschwächt würden. Der Bericht widerspricht massiv sowohl den Zielen in der Luzerner Kantonsstrategie wie auch dem im aktuell ebenfalls vorliegenden revidierten Kantonalen Richtplan unter NRP aufgeführten Zielen und Zwecken, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der RLW und der Idee Seetal.

Verschiedene Aufgaben zur Entwicklung des ländlichen Raums würden zentralisiert und entsprechend die ländlichen Regionen ausserhalb der Y-Achse in ihrer weiteren Entwicklung stark eingeschränkt, wenn nicht sogar blockiert. Damit werde die Luzerner Landschaft ins Abseits gestellt.

Gemäss Bundesvorgabe müssten die regionale Koordination und Zusammenarbeit gefördert werden. Dieser Grundauftrag wird im vorliegenden Planungsbericht auf keine Art und Weise übernommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit der vorgeschlagenen Lösung möchte der Kanton Luzern aber bestehende, starke und sehr gut funktionierende regionale Organisationen schwächen.

Die beiden regionalen Entwicklungsträger RLW und Idee Seetal stellen zudem fest, dass der Kanton Luzern ausschliesslich Gebiete auf der Y-Achse fördert. Eine Strategie zur Stärkung des ländlichen Gebietes sucht man vergebens, denn diese fehlt gänzlich.

Aus diesen Gründen fordern die RLW und die Idee Seetal folgende Anpassungen:

  • Bei den drei thematischen Schwerpunkten «Unternehmerische Initiativen», «Endogene Potentiale im ländlichen Raum» und «Touristische Inwertsetzung» müssen ausschliesslich die Verbandsgebiete der RLW und der Idee Seetal als Wirkungsperimeter definiert werden.
  • Die Mittel für diese thematischen Schwerpunkte müssen zwingend substantiell erhöht werden.
  • Die Kürzung der Grundfinanzierung der beiden regionalen Entwicklungsträger RLW und Idee Seetal muss zu einem bedeutendem Teil durch eine Programmvereinbarung im Bereich endogene Potentiale kompensiert werden.
  • Die Aufgaben der Regionalpolitik sollen nicht beim rawi (Raum und Wirtschaft) zentralisiert und auch keine weiteren Gremien geschaffen werden.

Die regionalen Entwicklungsträger RLW und Idee Seetal fordern darum sofort die Anpassung dieser Passagen im vorliegenden Planungsbericht. Nur so könnten sich das Berggebiet, der ländliche Raum sowie die Gebiete abseits der Y-Achse auch künftig weiterentwickeln.

pd/zim

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