Regula Mühlemann und Alexander Wili werden vom Kanton Luzern mit dem Anerkennungspreis geehrt

Der Anerkennungspreis des Regierungsrates geht dieses Jahr an zwei Personen: Die Luzerner Opernsängerin Regula Mühlemann und der Krienser Jurist Alexander Wili.

Hören
Drucken
Teilen

(lil) Der Luzerner Regierungsrat vergibt auch heuer den mit 10'000 Franken dotierten Anerkennungspreis. Geehrt werden Personen und Organisationen, die in besonderer Weise für das allgemeine Wohl und das Ansehen des Kantons Luzern gesorgt haben. Mit der Opernsängerin Regula Mühlemann und dem Juristen Alexander Wili geht der Anerkennungspreis 2020 gleich an zwei Personen. Die Preisträger seien zwei «herausragende Persönlichkeiten», die «für die besten Seiten Luzerns stehen: Kultur und Solidarität», schreibt der Kanton Luzern in einer Mitteilung.

«Der Regierungsrat würdigt Regula Mühlemann, weil sie wie kaum eine andere Persönlichkeit Luzern in der Welt bekannt macht», schreibt der Kanton in seiner Mitteilung weiter. Die 34-Jährige hat an der Hochschule Luzern studiert, sang in Venedig, Zürich, Baden-Baden und in Salzburg – und ist seither an vielen wichtigen Opern- und Konzerthäusern zu hören. «So war sie buchstäblich die Stimme Luzerns in der Welt», schwärmt der Kanton.

Regula Mühlemann an ihrem Konzert im Maihof Ende Dezember.

Regula Mühlemann an ihrem Konzert im Maihof Ende Dezember.

Roger Grütter

Alexander Wili wird vom Regierungsrat für sein Lebenswerk gewürdigt: Dieses habe «den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Luzern gestärkt und gefördert». Im Laufe seines Lebens hat Wili in der Schweiz rund 200 gemeinnützige Baugenossenschaften gegründet und massgebend beim Aufbau der genossenschaftlichen Wohnbauhilfe mitgewirkt. In Kriens habe er viele gemeinnützige Organisationen gegründet und die meisten auch anfänglich präsidiert, so auch den Einwohnerrat.

Alexander Wili in seinem Amt als Krienser Einwohnerrat.

Alexander Wili in seinem Amt als Krienser Einwohnerrat.

Maria Schmid