Rehe halten Polizei auf Autobahn auf Trab – A2 vorübergehend gesperrt

Die Autobahn A2 wurde am Mittwochnachmittag zwischen Rothenburg und der Raststätte mehrmals vorübergehend gesperrt – nicht zum ersten Mal in dieser Woche. Der Grund waren Rehe.

René Meier
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Ein Reh auf einer Wiese.

Ein Reh auf einer Wiese.

Symbolbild Leserin Marianne Schmid (2. Oktober 2019)

Ungewöhnlicher Einsatz für die Luzerner Polizei in dieser Woche: Wiederholt haben sich bei der Polizei Autofahrer gemeldet, wonach Rehe auf der Autobahn A2 zwischen Rothenburg und der Raststätte Neuenkirch gesichtet worden seien.

Erste Meldungen hat die Polizei in der Nacht auf Montag gegen 3.30 Uhr erhalten. Autofahrer berichteten, wonach zwei Rehe auf dem Pannenstreifen am Grasen seien. Daraufhin hat die Polizei den betroffenen Abschnitt kurzzeitig in beiden Richtungen gesperrt. Wildhüter sollten die Rehe erlegen, doch von den Tieren fanden sie lediglich sogenannte Trittsiegel, also Spuren.

«Am Dienstag wurden uns erneut zwei Rehe auf der Autobahn gemeldet», sagt Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei, auf Anfrage. Erneut seien dann zwei Wildhüter vor Ort gegangen. Dabei konnte ein Reh erlegt werden. Dazu musste die Autobahn erneut vorübergehend gesperrt werden, um kein Risiko einzugehen, falls ein Tier bei der Aktion auf die Fahrbahn geraten würde.

In der Nacht auf Mittwoch hätten Verkehrsteilnehmer erneut von einem Reh an der Autobahn berichtet. Deshalb hat die Polizei die Aktion und die vorübergehende Autobahn-Sperrung am Mittwochnachmittag wiederholt.

Das führte zu Stau und Wartezeiten von bis zu 30 Minuten, wie der TCS nach 16.30 Uhr auf Twitter schreibt.

Wildhüter liefen dabei den rund ein Kilometer langen Autobahnabschnitt ab, an der das Reh vermutet wurde. Ob die Aktion vom Mittwochnachmittag von Erfolg gekrönt war, ist noch nicht bekannt.