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REIDEN: Markus Schwander hat die besten Karten in der Hand

Die Controlling-Kommission sucht noch immer einen Präsidenten. Eine stille Wahl ist möglich.
Markus Schwander, Vorgeschlagener Präsident für die Controllingkommission: «Ich habe mich am Sonntag tatsächlich nicht für die Ergebnisse interessiert.»

Markus Schwander, Vorgeschlagener Präsident für die Controllingkommission: «Ich habe mich am Sonntag tatsächlich nicht für die Ergebnisse interessiert.»

316 Stimmen hätte der neue Präsident der Reider ControllingKommission für das absolute Mehr gebraucht (Ausgabe von gestern). Doch weil sich im Vorfeld des Urnengangs kein offizieller Kandidat hatte finden lassen, war es kaum überraschend, dass der Sitz nicht auf Anhieb besetzt werden konnte. Sollte es in Reiden zu einem zweiten Wahlgang kommen, würde dieser am 29. Oktober stattfinden. Der Wahlvorschlag muss bis Donnerstag, 12 Uhr, auf der Gemeindekanzlei eingereicht sein.

Ein Blick auf die Resultate zeigt: Mit 112 Voten vereinte Markus Schwander (IG Reiden) die meisten Stimmen auf sich. Ihm folgen Ivo Müller (SVP-Ortsparteipräsident) mit 50 Voten und Pascal Caputo (ebenfalls IG Reiden) mit deren 41. Letzterer gehört dem Gremium bereits an. Neben vier weiteren Kandidaten mit jeweils zirka 20 Voten fielen auf Vereinzelte 346 Stimmen. Zudem wurden 431 leere Zettel eingelegt. Die Stimmbeteiligung lag lediglich bei knapp 25 Prozent.

Die Ausmarchung wurde nötig, weil Hans Kunz (CVP) im Mai zum Gemeindepräsidenten gewählt worden war. Bei der damaligen Kampfwahl stand er übrigens Markus Schwander gegenüber: Dieser trat mit dem Listennamen «Aufbruch Reiden» gegen Kunz an.

Arzt als Überbringer des Resultats

Schwander zeigte sich gestern sehr überrascht, als er von unserer Zeitung auf das sonntägliche Resultat angesprochen wurde. «Ich habe mich tatsächlich nicht für die Ergebnisse interessiert», sagte der 61-jährige Finanzfachmann. Erfahren hatte er diese beim Arztbesuch gestern Vormittag. Auf die Frage, ob er nun offiziell antrete, erklärte er: «Das muss ich mir genau überlegen.» Bis zum Redaktionsschluss war Schwanders Entscheid noch offen. Wäre er einziger Kandidat, käme es zur stillen Nachwahl.

Seine Chancen, am Donnerstag auf diese Weise das Präsidium der Controlling-Kommission zu übernehmen, stehen gut. Denn der Zweitplatzierte Ivo Müller beispielsweise hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt betont, dass für ihn «eine Rolle als politisch wirkender SVP-Präsident und zugleich dem Amtsgeheimnis verpflichteter Präsident der Controlling-Kommission nicht in Frage kommt».

Aktuell besteht die Controlling-Kommission aus Pascal Caputo (IG Reiden), Philipp Birrer (SVP), Roger Graweid (FDP) und Markus Husner (CVP). (ep)

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