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«Kanti»-Rektor Hans Hirschi: «Wir unterrichten in einer traumhaften Umgebung»

Wir sprachen mit dem heutigen Rektor Hans Hirschi über die Zukunft der Kantonsschule Alpenquai Luzern.
Hugo Bischof

Hans Hirschi, was sind die grossen Herausforderungen für die Kanti?

Ab nächstem Schuljahr verwenden alle Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse einen persönlichen Computer im Unterricht. Das hat Auswirkungen auf die Lerninhalte und die Lernmethoden. Für uns stellt sich die Frage: Was muss ein Absolvent oder eine Absolventin unserer Schule in der zunehmend digitalisierten Welt wissen und können, um erfolgreich ein Studium an einer Universität in Angriff nehmen zu können und um fähig zu sein, anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft zu übernehmen? In den nächsten Jahren werden die Lehrpläne entsprechend überarbeitet.

Hans Hirschi, Rektor Kantonsschule Alpenquai LuzernBild PD

Hans Hirschi, Rektor Kantonsschule Alpenquai Luzern

Bild PD

Werden die Schülerzahlen in den nächsten Jahren zunehmen?

Nach einem demografisch bedingten Rückgang der Schülerzahlen über die letzten rund zehn Jahre werden sie jetzt wieder ansteigen. Braucht es weitere Ausbauschritte? Es ist absehbar, dass sich wieder eine Raumknappheit einstellen wird. Eine Lösung dafür wird die Dienststelle Gymnasialbildung in einem gesamtkantonalen Rahmen erarbeiten.

Wann steht die nächste grosse bauliche Sanierung an?

Wir sind froh, dass wir in einem modernen, zweckmässigen, schönen Schulhaus in einer traumhaften Umgebung unterrichten dürfen. Es finden laufend Erneuerungs- und Unterhaltsarbeiten statt. Diesen Sommer etwa werden alle Schulzimmer eines Traktes saniert.

Wie ist die Motivation der Schülerinnen und Schüler heute?

Es gibt sehr motivierte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler, was sich etwa an Erfolgen an Wissenschaftswettbewerben zeigt. Es gibt aber auch Lernende, die ihre Orientierung noch nicht gefunden haben. Das gehört auch zur Lebensphase, in der unsere Schülerinnen und Schüler stehen. Insgesamt dürfen wir konstant gute Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen an den Universitäten feststellen. Im internationalen Vergleich haben wir sehr leistungsfähige Schülerinnen und Schüler.

Wie sieht die Kantonsschule Luzern Alpenquai in 50 Jahren aus?

Computer gewinnen in der Bildung zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen neue Lernszenarien mit höherer Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler. Persönliche Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Lernenden werden aber auch in 50 Jahren noch zentral für den Lernerfolg sein. Neben der wachsenden Bedeutung von naturwissenschaftlichen Themen und Informatik dürfte auch der Bedarf nach Orientierungswissen, politischem und ethischem, zunehmen. Es braucht eine neue Sensibilität für das Gemeinwohl, und das Gymnasium sollte einen Beitrag dazu leisten. Es wird wohl keine 50 Jahre dauern, bis die Auseinandersetzung mit Kunst und Literatur als Bestandteil gymnasialer Bildung auch in einer breiteren Öffentlichkeit wieder neu geschätzt wird.

Interview: Hugo Bischof

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