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RENGGLOCH: 5 Millionen für Strassenprojekt

Die Strasse durchs Renggloch kann geplant werden. Obwohl die Kosten im Kantonsrat für einige Bauchschmerzen sorgten.
Cyril Aregger
Die Sanierung der Rengglochstrasse, die Kriens, Littau und Malters verbindet, kann endlich geplant werden. (Bild Pius Amrein)

Die Sanierung der Rengglochstrasse, die Kriens, Littau und Malters verbindet, kann endlich geplant werden. (Bild Pius Amrein)

Fünf Millionen Franken hat der Kantonsrat gestern für die Planung des Ausbaus der Kantonsstrasse K4 bewilligt. Die Strasse, die Kriens mit Malters und Littau/Luzern verbindet, soll neu gebaut werden, einen Veloweg erhalten und besser vor Naturgefahren geschützt werden. Der gefährliche Knoten Horüti soll neu als Kreisel ausgebildet werden. Die Kosten für den 2,4 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Horüti und Hergiswald­strasse werden auf 50 Millionen Franken geschätzt (Ausgabe vom 28. April). Ein Antrag der Grünen auf Rückweisung wurde mit 4:109 Stimmen abgelehnt. Schliesslich wurde der Planungskredit mit 113:0 Stimmen angenommen.

«Kostenexplosion lässt nicht kalt»

Die hohen Kosten des Projekts waren aber trotz der deutlichen Zustimmung ein Thema. Angesichts der Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Schutzes vor Naturgefahren sei das Projekt unbestritten, erklärte Daniel Keller (SVP, Udligenswil). Aber: «Im Strassenbauprogramm waren noch 38 Millionen für das Projekt vorgesehen, nun sind es bereits 50 Millionen Franken. Und eine weitere Steigerung ist möglich.» Auch Guido Bucher (FDP, Flühli) meinte: «Die Kostenexplosion lässt uns nicht kalt. Aber um Gewissheit zu haben, brauchen wir diese Planung.» Fakt sei zudem auch, dass die heutige Strasse den Ansprüchen nicht mehr genüge. Baudirektor Robert Küng (FDP) wies angesichts der Kosten darauf hin, dass es sich bei beiden Zahlen um Schätzungen handle. «Auch beim jetzt vorliegenden Vorprojekt liegt die Genauigkeit noch bei plus/minus 25 Prozent.»

Stefan Roth (CVP, Luzern) mahnte angesichts der Tatsache, dass die Strasse während der Bauarbeiten gut eineinhalb Jahre gesperrt werden muss, an, dass die flankierenden Massnahmen für den umgeleiteten Verkehr noch vertieft werden müssten. «Das wird anspruchsvoll. Doch die Erfahrungen während den Arbeiten am Seetalplatz zeigen, dass es geht.»

In Buttisholz kann gebaut werden

Diskussionslos und ohne Gegenstimme hat der Rat gestern ein weiteres Strassenbau-Geschäft gutgeheissen: Die Kantonsstrasse K 12 zwischen Buttisholz und Grosswangen wird im Abschnitt Kreisel Guglern bis zum Dorfeingang Grosswangen für 7,3 Millionen Franken erneuert. Das Bauvorhaben beinhaltet unter anderem die Erstellung eines Rad- und Gehwegs, die Verbreiterung des Strassenraums und den Neubau der Tannenbachbrücke.

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