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RENTENALTER: Spätere Pension: «Know-how der Älteren nutzen»

Braucht es ein flexibles Pensionsalter für Kantonsangestellte? Das Bedürfnis fehle, heisst es bei der Dienststelle Personal. Doch das sehen nicht alle so.
Susanne Balli
Raphael Kottmann, designierter Präsident des Luzerner Staatspersonalverbands, im Innenhof des Berufsbildungszentrums in Schüpfheim. (Bild Manuela Jans)

Raphael Kottmann, designierter Präsident des Luzerner Staatspersonalverbands, im Innenhof des Berufsbildungszentrums in Schüpfheim. (Bild Manuela Jans)

Die Motion von FDP-Kantonsrätin Angela Pfäffli hat gute Chancen. Die bürgerlichen Parteien finden es grundsätzlich eine gute Idee, die automatische Pensionierung der rund 20 000 Kantonsangestellten im Alter von 64 respektive 65 Jahren aufzuheben. Bisher muss jemand, der über das Pensionsalter beim Kanton arbeiten will, ein Gesuch stellen. Wie oft geschieht das? «Es sind wenige Einzelfälle bekannt», sagt Roland Haas, Leiter der kantonalen Dienststelle Personal. «Die Kantons-Angestellten lassen sich tendenziell eher frühpensionieren.»

Wie Thomas Zeier, Geschäftsführer der Luzerner Pensionskasse, sagt, lag das durchschnittliche Rücktrittsalter 2013 bei den Frauen bei 63 Jahren, bei den Männern bei 63,5 Jahren. Knapp 90 Prozent aller Rücktritte passieren zwischen 62 und 65 Jahren. Von den restlichen rund 10 Prozent lasse sich der grösste Teil vor 62 Jahren frühpensionieren.

Raphael Kottmann, designierter Präsident des Luzerner Staatspersonalverbandes und CVP-Kantonsrat, glaubt dennoch, dass das Bedürfnis nach einer späteren Pensionierung existiert. Es sei eine Tatsache, dass die Leute auch im Alter immer länger fit und aktiv seien. «Da verspüren einige sicherlich den Wunsch, im Arbeitsprozess zu bleiben.» Mit einer Ausnahmebewilligung würden sich manche als Spezialfall fühlen. Er findet ein flexibles Pensionsalter darum eine prüfenswerte Idee. Es spreche nichts dagegen, wenn das Know-how der älteren Generation genutzt werde, wenn man dabei auch die jüngere Generation im Blickfeld habe.

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