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REORGANISATION: Sozialdirektor hofft auf Synergiegewinn

Per Anfang 2018 tritt die Verwaltungsreform der Stadt Luzern in Kraft. Besonders in der Sozialdirektion wird umstrukturiert: Sie erhält den gesamten Sicherheitsapparat – und eine neu geschaffene Dienstabteilung.
Beatrice Vogel
Verwaltung Symbolbild (Bild: Stefan Kaiser/ZZ)

Verwaltung Symbolbild (Bild: Stefan Kaiser/ZZ)

Beatrice Vogel

beatrice.vogel@luzernerzeitung.ch

Anfang 2018 ist es so weit: Die Luzerner Stadtverwaltung arbeitet dann in neu strukturierter Form. Der Reform, die eine Neuverteilung der Abteilungen auf die Direktionen beinhaltet, hat das Stadtparlament im Februar zugestimmt, inklusive 1,9-Millionen-Franken-Kredit (wir berichteten).

Am stärksten von der Reform betroffen ist die Sozialdirektion. Seit der Auslagerung der städtischen Heime 2015 war die Direktion von Martin Merki (FDP) stark geschrumpft. Nun wird sie von fünf auf acht Dienstabteilungen aufgestockt und laut Merki wieder zur grössten Direktion. Statt wie bisher 320 werden künftig rund 400 Personen unter Merki arbeiten, wie die Stadt mitteilt. Dabei werden aber keine neuen Stellen geschaffen – vielmehr handelt es sich um eine Umlagerung.

Öffentlicher Raum als gemeinsamer Nenner

Neben den bisherigen Abteilungen (Soziale Dienste, Alter und Gesundheit, Kesb, Kinder Jugend Familie, Direktionsstab) kommen alle Sicherheitsbereiche sowie die Bevölkerungsdienste zur neuen Sozial- und Sicherheitsdirektion dazu. Die Bevölkerungsdienste beinhalten etwa das Zivilstandsamt oder das Wahl- und Abstimmungsbüro. «Ich erwarte gerade zwischen den Bevölkerungsdiensten und den Sozialen Diensten einen stärkeren Austausch und dadurch einen Synergiegewinn», sagt Martin Merki. Eine Reduktion von Schnittstellen ergebe sich auch durch die Schaffung der neuen Dienstabteilung Quartiere und Integration. Merki: «Darin sind die vier Bereiche zusammengefasst, die sich mit dem Zusammenleben im öffentlichen Raum befassen.» Dazu gehören die Quartierarbeit, der Bereich Quartier- und Stadtteilpolitik, die Fachstelle Integration sowie die SIP (Sicherheit Intervention Prävention).

Leiterin der neuen Abteilung wird Sibylle Stolz Niederberger (45), die seit 2000 die Fachstelle Integration leitet und diese aufgebaut hat. Sie wurde durch ein internes Rekrutierungsverfahren berufen, in dem sie laut Merki hervorragend abschnitt. Stolz befürwortet die Zusammenlegung der genannten Verwaltungsbereiche. «Dadurch können wir Ressourcen besser nutzen und das bestehende Netzwerk an Kontakten zur Bevölkerung für die Stadtentwicklung bündeln.» In diesen Bereichen gehe es um respektvolles Zusammenleben im öffentlichen Raum und hohe Lebensqualität in den Quartieren. Um dieses zu gewährleisten, «wollen wir an Bewährtem festhalten und gleichzeitig innovativ sein».

Merki: «Potenzielle Synergien»

Sibylle Stolz sieht ihre Abteilung wie auch sich selbst in einer Vermittlerrolle: «Ich habe schon mit diversen Dienstabteilungen zusammengearbeitet und will die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken.» Die Strategie für die neue Abteilung will sie mit ihren Mitarbeitenden entwickeln.

Wie erwähnt werden auch die Sicherheitsbereiche in der Sozial- und Sicherheitsdirektion angesiedelt. Dazu gehört die Feuerwehr (Merki: «Ich freue mich auf die zusätzliche Herausforderung, das wird spannend») und die Zivilschutzorganisation Pilatus. Letztere wird lediglich administrativ eingebunden. Auch der Sicherheitsmanager Maurice Illi wird künftig Martin Merki unterstellt sein, als Mitglied des Direktionsstabs. Für den Direktor bedeutet das eine Zunahme an Terminen und Kompetenzen, wie er sagt: «Mit jeder Abteilung gibt es regelmässige Rapporte, ebenso mit dem Sicherheitsmanager und der Polizei. Bei grösseren Bränden werde ich ebenfalls alarmiert.» Merki ist von der Zusammenlegung überzeugt: «Das Tandem Soziales und Sicherheit funktioniert in anderen Städten gut. Das wird auch in Luzern klappen.»

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